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  • 08/31/17--12:37: ******** - alles okay ...
  • Aquarelle von Emil Nolde, entstanden auf einer Reise nach Papua-Neuguinea, 1913/14


    Mit ***** fängt es an

    Die Kunsthalle Bremen erforscht in einer couragierten Ausstellung ihre koloniale Geschichte. Das Ergebnis ist verheerend

    ZEIT-Feuilleton  ·  Hanno Rauterberg | DIE ZEIT No. 36 - 31.August 2017

     
    Niemand sollte sich täuschen, das hier ist keine Ausstellung, es ist ein Schauprozess. Und wenn kein Schauprozess, dann doch eine Abrechnung: mit dem Museum, der Kunst und der deutschen Geschichte.

    Zum Beispiel Emil Nolde. Von ihm sind in der Ausstellung der Bremer Kunsthalle vier Aquarelle zu sehen, alle zeigen sie dunkelhäutige Männerköpfe. Die Bilder verdanken sich einer Reise nach Papua-Neuguinea, bezahlt vom Reichskolonialamt, wo Nolde, nach eigener Auskunft, »einige ganz von jeder Zivilisation unberührte Erstheiten der Natur und Menschen« kennenlernen wollte. Doch traf er dort weniger auf Unberührtes als auf Europäer, deren Mission »zerstörerisch« wirkte, wie er in seinem Tagebuch schrieb. So malte er an gegen diese Zerstörung, hielt fest, was nicht mehr zu halten war. »Echt und herb« sollten die Bilder sein, damit niemand sie »in parfümierten Salons« ausstellen würde.

    Nun, die Räume der Kunsthalle sind nicht parfümiert, dafür liegt eine scharfe Note des Verdachts in der Luft.

    • Erstens habe Nolde die Menschen unter Zwang porträtiert, viele hätten Angst gehabt, ihr Körper könne, als Objekt des Malers, in dessen Besitz geraten. 
    • Zweitens habe Nolde nicht »die Persönlichkeit des Dargestellten« herausgearbeitet, vielmehr reproduziere seine Kunst »das Format anthropometrischer Fotografien, die in der Kolonialzeit genutzt wurden, um sogenannte ›Rassentypen‹« zu bestimmen. 
    • Drittens habe der Künstler »das ebenfalls rassistisch konnotierte ›Urwesen‹« der Bevölkerung einfangen wollen.
    • Viertens sah er die Menschen nicht als gleichwertig an, sondern rückte sie in die Nähe von Tieren, sie hätten, notierte er, »wie schwarze Panther oder Leoparden« geschaut. 
    • Fünftens beklagte er zwar das zerstörerische Treiben seiner Landsleute, doch diese »Ressourcenausbeutung verewigte Nolde nicht in seinen Aquarellen«. 

    Fazit: Seine Kunst habe »die Rassismen und Exotismen der Kolonialzeit entscheidend« mitgeprägt. So beklagt es der Katalog.

    Verschärfend kommt hinzu, dass Nolde von »Eingeborenen« sprach und die Aquarelle so betitelte. Dieser Begriff sei »im Kontext von Versklavung und Kolonialismus aber ausschließlich auf unterworfene Gesellschaften außerhalb Europas angewandt« worden, sagt die Ausstellung, weshalb im Museum nur von E*********** die Rede sein darf.

    Kein anderes Kunstmuseum in Deutschland hat sich bislang die Mühe gemacht, seine Sammlungen so energisch nach kolonialistischem Kultur- und Gedankengut zu durchforsten. Auf welche Weise profitierten Künstler wie Gauguin, Kirchner oder eben Nolde von der Ausbeutung des Südens? Welcher Blick auf das Fremde bestimmt ihre Kunst? Und was soll das Museum mit den Werken tun?

    Bremen konnte schon im 19. Jahrhundert mächtig vom Handel mit Kolonialwaren profitieren, nicht zufällig waren viele der Mäzene der Kunsthalle als Reeder und Kaufleute tätig. So lässt sich tatsächlich behaupten, dass es das Museum ohne den Kolonialismus kaum gäbe, jedenfalls nicht in seiner stolzen Größe und mit seiner exzeptionellen Sammlung.

    Auch die Kunst selbst sähe oft anders aus, darauf will die Ausstellung hinaus. So malte Paula Modersohn-Becker auf einem Stillleben von 1905 nicht nur Äpfel, sondern auch »in Plantagenarbeit hergestellte Bananen« und verweise damit, sagt der Katalog, auf Bremens »zentrale Rolle als Umschlagplatz für Südfrüchte« und nehme »einen Wendepunkt im deutschen Konsumverhalten vorweg«.

    Ähnlich verhalte es sich mit dem Kaffeegarten an der Weser von Elisabeth Perlia, denn hier werde ein »Genussmittel aus fernen Ländern, zumeist von unterbezahlten Arbeitskräften hergestellt« ganz offenbar »unbekümmert von der globalen Handelsgeschichte« genossen. Die Malerin zeige »das Kaffee-Trinken als Teil der weißen Identität«.

    Entstanden sind diese Texte in Kooperation mit der örtlichen Universität in Bremen, verantwortet werden sie von der Anthropologin Julia Binter, die eigens als Kuratorin nach Bremen geholt wurde. Inmitten der Debatte um das Humboldt Forum in Berlin plädiert sie mit ihrer Ausstellung für eine radikale Dekolonialisierung der Museen: Erkennt eure Schuld und zieht daraus die Lehren, ruft sie den Besuchern zu. Endlich soll Schluss sein mit Rassismus, Exotismus und Ausgrenzung.

    Deshalb darf das Negermädchen , ein Aquarell von Anita Rée, jetzt nur noch N****mädchen heißen. Und deshalb werden neben der westlichen Kunst auch Werke aus Kamerun oder dem Kongo gezeigt. Schon 1922 waren einige dieser Plastiken, sonst verwahrt im Übersee-Museum, in der Kunsthalle zu sehen. Damals wurden sie »nicht als gleichwertig mit europäischer Kunst angesehen«, schreibt die Kuratorin Binter – und möchte das ändern.

    Als politisches Programm verstanden, ist ihr Impuls nur zu berechtigt. Doch wohin führt das Gleichheitsgebot im Museum? Es führt dazu, dass nun in Bremen selbst das Modellschiff einer Reederei den Hinweis verpasst bekommt, der Künstler des Werks sei »unbekannt«. Wenn aber alles Kunst ist und alle Künstler sind, es keine Rangordnung mehr gibt, dann hat sich die alte Idee des Museums erübrigt. Es war stets ein Ort der Ausschlüsse, hier wurde Originelles von weniger Raffiniertem geschieden, hier rang man um Qualitätsideale, und nur das Beste verdiente einen Platz an der Wand.

    Erübrigt hätte sich aber auch das Ideal einer autonomen Kunst, die sich von moralischen Erwägungen frei machen darf. Der man nicht vorwirft, sie benutze die Welt nur als »Projektionsfläche für die eigenen Wünsche und Fantasien«, wie es die Ausstellung tut. Denn das war ja einmal das vornehmste Privileg der Kunst: allein ihren Wünschen und Fantasien folgen zu dürfen.

    Der unbescholtene, der naive, auch der böse Blick des Künstlers wird nicht länger gestattet sein, wenn sich das Museum in einen Ort verwandelt, an dem es gerecht und sittsam zugeht und sich niemand von irgendwem brüskiert fühlen darf. Und wenn schon das Motiv des Kaffeetrinkens problematisch ist, wie verhält es sich dann erst, wenn Alkohol ins Bild rückt (Manets Bar ) oder gar sexuelle Gewalt ins Spiel kommt (Rembrandts Susanna)?

    Mit ein paar ***** fängt es an, doch ist die antihegemoniale Friedenspflicht erst eingeführt, wird fast zwangsläufig die Frage auftauchen, ob nach dem Titel des Nolde-Aquarells nicht auch das Bild selbst, weil es so rassistisch sei, verboten gehöre. In den USA gibt es die Debatte längst, dort verlangen manche Protestgruppen lauthals, Werke abzuhängen und zu vernichten.

    Klar, die Bremer Ausstellung ist aufklärerisch gemeint, doch ein Museum, in dem jeder und jede repräsentiert sein soll, in dem sich alle derselben, unser heutigen Moral zu beugen haben und Schuld zum letzten Qualitätskriterium wird, ist kein Museum mehr. Es ist eine Besserungsanstalt.


    »Der blinde Fleck« läuft bis zum 19. November




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    trotz oder wegen meines engagements in bezug auf das ns-"euthanasie"-opferschicksal meiner tante erna kronshage habe ich immer große skrupel, unsere oft vermaledeite geschichte im nachhinein zu klittern, zu beschönigen oder umzuschreiben oder "polititisch korrekt" umzudeuteln.

    das ist ja auch inzwischen meine haltung zu der ausschreibung von "klarnamen" bei der aufarbeitung der ns-opfer-biografien: wir müssen ungschminkt die namen der opfer   u n d   der täter und mitläufer nennen dürfen und nennen können ... - und auch das vokabular dafür und die sprache des ns-regimes zitieren aber auch entsprechend kennzeichnen, um diese zu brandmarken - um sie - wenn es sein muss - zeitgemäß für alle nachgeborenen zu "übersetzen".

    nur so lässt sich ungeschminkt auch heute noch - stück für stück - die ungeheuerliche wahrheit ans licht zerren !

    nun mussten wir vor gar nicht langer zeit lernen, dass der maler emil nolde trotz malverbot und aller "verbotenen bilder" anfangs dem ns-regime auch aus seiner dänischen warte heraus gar nicht sooooooooo abgeneigt war, wie es uns der fernsehfilm nach der "deutschstunde" von siegfried lenz - in der hauptrolle mit wolfgang büttner, 1971 - vorgegaukelt hatte. nolde bettelte sogar bei goebbels direkt um anerkennung seiner kunst. sicherlich war das auch seinen kunst-geschäften geschuldet, denn er lebte ja von seinem schaffen ...

    wenn man nun aber daherkommt, und seine auftragsarbeiten 1913/14 vom reichskolonialamt (oder sollte ich besser "reichsko*******amt" schreiben ???) mit sternchen ********* versieht, so halte ich das einfach für albern und bevormundend. 

    in einer zeit, wo "gaffer" per handy von jeder straßenverkehrs-unfallleiche und jeder blutspur auf dem asphalt fotos schießen, um die im internet in den sogenannten sozialen netzwerken zum besten zu geben - geschichtsträchtige "museen" aber den betrachtern entsprechender historischer werke meinen "schützend" die augen abdecken zu müssen - wird so etwas für mich zur "geschichtsklitterung".

    luther war antisemit und judenfeind durch und durch - und doch wollen wir den 500. jahrestag seiner reformation würdevoll begehen ... auch seine bibeltexte und seine entsprechenden manuskripte werden wir nicht mit ********* verzieren.  

    und auch nolde war - wie luther - ein kind seiner zeit - so wie wir kinder unserer zeit sind. und er malte "eingeborene" und "neger" und "primitive" gesichter - einfach so, wie es seiner bildung damals entsprach, sein auftrag und der zeitgeist damals hergaben und ihm so und nicht anders auftrugen. er hatte dabei keinerlei skrupel - es war die sprache und es waren die begriffe seiner zeit, die es auch "kulturell" und "historisch korrekt" festzuhalten gilt = "political correctness" - "historical correctness" ???...

    vor ein paar jahren schon hat der oetinger-verlag "pippi langstrumpf" von astrid lindgren politisch über-korrekt - und meines erachtens "über-griffig" - "zensiert" - und aus dem ursprünglich von lindgren so bennannten "negerkönig" dort wurde mit einwilligung der nachlassverwalter und erben lindgrens - nun ein "südseekönig" ... - welch ein fortschritt - und trotzdem wurde bei so viel "correctness" ausgerechnet donald trump präsident in den vereinigten staaten von amerika ...

    vor 60 jahren musste ich in der schule immer von "ostzone" sprechen - schlimmstenfalls dufte ich "sogenannte ddr" sagen oder "ddr" zumindest in "gänsefüßchen" setzen ... - und ich stellte die roten kerzen ins fenster mit dem motto: "ich leuchte für dich" ... - heutzutage grinsen meine altersgenossen über einen solchen sprachgebrauch und solches getue - heutzutage haben wir - auch innerlich - die "ddr" längst abgewickelt ...

    tempus fugit = zeit vergeht! - wir können die zeit im nachhinein nicht übertünchen, um sie uns so rosarot wie möglich zu malen - wer weiß, ob man in 30 jahren noch merkels satz "wir schaffen das!" in bezug auf die flüchtlingswelle vor 2 jahren noch oder wieder sagen "darf" ... -S!




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    S!NED!|art: Charles Baudelaire



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  • 09/01/17--06:47: Grillparzer: Das Duell

  • Der Hase und das Lamm im Streite,
    Sie fordern sich zum Zweikampf aus.
    Das Windspiel, ob geneigt gleich einer Seite,
    Soll Richter sein dem blutgen Strauß.
    Der Tag erscheint, der Hase sucht das Weite,
    Das Lamm ist kaum sich seines Siegs bewußt.
    Da wirft das Windspiel sich an seine Brust
    Und ruft entzückt, in Freundesarm gebettet,
    »Er machts wie ich, du bist gerettet,
    Wirst nicht getötet und ersparst das Morden,
    Hier, nimm von meinem Hals den eignen Löwenorden.«


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  • 09/01/17--08:52: ja - und ... ???
  • S!|art: Psychopapa


    Papst Franziskus

    "Ich habe eine Psychoanalytikerin konsultiert"

    Papst Franziskus ging in jüngeren Jahren zur Psychotherapie. Mit seiner Therapeutin habe er intensive Gespräche geführt - und sie bis zu ihrem Tod begleitet, "sie war eine gute Frau".

    Papst Franziskus hat vor vielen Jahren regelmäßig eine Therapeutin besucht. "Ich habe eine jüdische Psychoanalytikerin konsultiert", sagte das Oberhaupt der katholischen Christen der italienischen Zeitung "La Stampa". Im Alter von 42 Jahren sei er sechs Monate lang regelmäßig bei ihr zu Hause gewesen - Woche für Woche.

    Ausführlich über diese Zeit sprach Franziskus dem Bericht zufolge mit einem französischen Soziologen. Die zwölf Gespräche mit Dominique Wolton sind demnach Grundlage eines Buchs, das demnächst unter dem Titel "Politique et société" erscheinen soll.

    In dem Gespräch, in dem der Papst über seine Psychoanalyse in den Jahren 1978 und 1979 berichtete, ging es laut "La Stampa" unter anderem um die Rolle von Frauen im Leben des Kirchenmannes. Bevor er über seine damalige Therapeutin erzählt, sagt Franziskus darin: "Diejenigen, die ich kannte, haben mir sehr geholfen, wenn ich Rat benötigte."

    "Ich bin hier in einem Käfig"

    Die Psychoanalytikerin habe er aufgesucht, "um einige Dinge zu klären", sagte er. Er hatte mit ihr offenbar auch noch nach der Therapie Kontakt: "Dann eines Tages, als sie im Sterben lag, rief sie mich an - nicht, um von mir Sakramente zu erhalten, sie war ja jüdisch, sondern für ein spirituelles Gespräch", so Franziskus. "Sie war eine gute Frau."

    In den Gesprächen mit Wolton ging es dem Bericht zufolge noch um viele weitere Themen - unter anderem auch um das heutige Leben des Religionsführers. Als Papst sei er in Rom oft mit rigiden Priestern konfrontiert, die Angst hätten zu kommunizieren. "Das ist eine Form des Fundamentalismus", sagte Franziskus.

    Diese Menschen litten seiner Meinung nach gewissermaßen unter Krankheiten: "Das sind Leute, die in Wahrheit nach Sicherheit suchen." Er selbst habe dieses Problem nicht: "Ich fühle mich frei", sagte der Papst. "Klar, ich bin hier im Vatikan in einem Käfig, aber nicht im spirituellen Sinn. Ich habe vor gar nichts Angst."

    spiegel.de | mxw


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  • 09/01/17--13:47: Dekadenz in der Klospülung
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    18-Karat für alle


    Goldene Toilette überrascht Besucher im Guggenheim-Museum

    Im Gästeklo des Guggenheim-Museums in New York steht eine goldene Toilette. Die Idee stammt von dem italienischen Künstler Maurizio Cattelan. Er will damit einen ironischen Kommentar zum Thema Reichtum und Dummheit in der Kunst setzen.

    Das Geräusch der Spülung bleibt gleich. Auch wenn sich das äußere Erscheinungsbild durchaus vom üblichen Standard abhebt. Dieser goldene Thron steht zurzeit in der Gästetoilette des Guggenheim-Museums in New York. 18-Karat für alle. Egal ob es ums große oder kleine Geschäft geht. Die Idee stammt von dem italienischen Künstler Maurizio Cattelan. Und der Chef der Gebäudeverwaltung im Guggenheim-Museum, Michael Zall, hat bisher folgende Beobachtungen machen dürfen: "Ich denke, es ist nur eine Art Spaß für die Öffentlichkeit, für das Museum, für Leute, die herkommen und das entdecken. Sie sagen "oh, schau, eine normale Toilette" aber dann sehen Sie diese goldene Toilette. Also, ich denke, es ist mehr ein Spaß als alles andere." Und auch die Besucher zeigten sich von interessiert bis begeistert: "Es heißt "Amerika", und ist ein ironischer Kommentar zum Thema Reichtum und Dummheit in der Kunst.""Ich denke, es ist irgendwie total verrückt und lächerlich. Und ich denke, es ist sehr politisch und hat viel bewegt, seitdem es installiert wurde und hat mehr Bedeutung als das Selfie, dass ich gerade von mir da drin gemacht habe." Wer die goldene Toilette besuchen will, muss sich sputen. Denn das Ausstellungsstück im Guggenheim-Museum wird dort nur noch bis zum 15. September zu bestaunen sein.

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    wenn abstrakte formen
    einen sinn ergeben 
    trifft der blitz
    ein tagpfauenauge

    - mitten ins herz

    der donnerschlag, den
    dieses treffen auslöst
    klingt weißblechern
    mit etwas piano-randgeklimper

    - himmlisch weiß glöckchen

    als wenn möhrenartige eiszapfen
    bei tauwetter auf den boden
    zer-klirr-klirr-klirren
    und in scherbchen springen

    - eissand knirscht unter den sohlen

    wer weiß schon - was
    ausgelöst wird - wenn ein flügelschlag
    einen tsunami auslösen kann:
    jedes ding hat sein eigenes denken & tun ...

    - all die jahrhunderte

    sinedi


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  • 09/02/17--04:03: Komischer Kauz
  • Zurück in der Natur

    Aktion: Zwei Waldkäuze sind nach Monaten der Aufzucht in menschlicher Obhut wieder im Wald unterwegs. In Herford-Elverdissen werden sie nun die Population auffrischen

    Von Matthias Bungeroth | NW


    Mit großen Augen schaut der Waldkauz vom Ast einer Tanne herab, als wenn er sagen will: "Hier gehöre ich hin." Kurz zuvor hatte er sich noch mit einem anderen, auch erst wenige Monate alten Jungvogel in die Ecke eines Pappkartons gekuschelt und darauf gewartet, wieder in die Freiheit entlassen zu werden.

    S!|art: waldkauz


    "Das war schon spannend", beschreibt Bianca Eickmann den Moment, als sie gemeinsam mit Annemarie Menke aus dem Herforder Stadtteil Elverdissen den beiden Greifvögeln per Hand auf den Sprung in die Freiheit hilft. "Die Tiere waren erst etwas ängstlich, wollten gar nicht rauskommen", erzählt Eickmann, die als Tierärztin in einer Praxis arbeitet.

    Doch dann eroberten sich die Jungeulen doch ihren natürlichen Lebensraum zurück. "Eine saß auf einem Ast und guckte uns die ganze Zeit an", berichtet Eickmann. "Die andere ist gleich halb durch den Wald geflogen." Dann entzog sie sich den menschlichen Blicken. Doch warum waren die Käuze überhaupt in menschliche Obhut gekommen?

    »Die beiden Eulen hätten die Nacht nicht überstanden«

    Beide Greifvögel waren vor gut drei Monaten am Rande eines gerade von Hundehaltern viel benutzten Wanderweges in einem dramatischen Zustand aufgefunden worden. "Sie hätten die Nacht nicht überstanden", erinnert sich Eickmann. Die verletzten Vögel seien wohl zu früh aus ihrem Nest gesprungen.

    In der Tierarztpraxis Holtmann, wo auch Eickmann arbeitet, wurden die Käuze liebevoll aufgepäppelt. "Joel Holtmann hat sich rührend um die beiden gekümmert", erzählt die Tierärztin. Die Pflege des 20-jährigen Tierarztsohnes zeigte Wirkung. Der Zustand der beiden Eulen stabilisierte sich zusehends.

    Peter Franzeck, Eulenexperte des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Kreisverband Herford, riet dazu, die Käuze in die Auffangstation des Tierparks Olderdissen in Bielefeld zu geben. "Dort sollten die, nach mehreren Wochen als Ästlinge bezeichneten Vögel, weiter heranwachsen, bis sie selbstständig Mäuse schlagen können", erläutert Franzeck.

    Denn nach der Auswilderung müssen die beiden jungen Nachtgreife nun alleine klarkommen, wie der Experte unterstreicht. Das Trainingsprogramm hat offenbar die gewünschte Wirkung entfaltet. "Anfangs waren es kleine, graue Flauschbälle mit trüben Augen", erinnert sich Eickmann. Nun sind aus diesen fragilen Vögeln "große, stolze Waldkäuze" geworden.

    Jetzt sind die beiden dabei, sich ihr Revier in Elverdissen zu erschließen und werden dort die Population auffrischen, wie Franzeck sagt. Das ist auch gut so, denn aus diesem Raum erhielt der BUND-Experte Anfang des Jahres keinen Hinweis von Bürgern auf lebende Käuze, anders als aus vielen anderen Regionen des Kreises Herford. Anlass hierfür waren die Berichte darüber, dass der Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt worden war. Franzeck bedankt sich auf diesem Wege für die engagierten Rückmeldungen im Interesse dieses Greifvogels.

    In Elverdissen hofft man nun, dass die beiden ausgewilderten Jungkäuze für neuen Nachwuchs sorgen. Eickmann: "Ich bin gespannt, wann ich sie mal wiedersehe."

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    Info: 
    Der Waldkauz ist die in Ostwestfalen-Lippe am häufigsten vertretene Eulenart, sagt Experte Peter Franzeck aus Herford. 
    Er ist vom Naturschutzbund NABU zum Vogel des Jahres 2017 gewählt worden.  
    Damit will der NABU darauf hinweisen, dass diese Greifvogelart immer weniger Bruthöhlen findet oder auch das Nahrungsangebot in manchen Regionen nicht mehr ausreicht. 
    Franzeck appelliert deshalb, hohle Bäume nicht zu fällen, da diese als Nistplätze dienen. (bth)

    © 2017 Neue Westfälische, Samstag 02. September 2017

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  • 09/02/17--06:35: alles fassade
  • S!|art: alles fassade

    da ist sie wieder - die erinnerungskultur - mit all ihren schattenseiten ... nach 80 jahren muss das "haus der (deutschen) kunst" in münchen dringend umfassend saniert werden.

    sollte man gewachsene "geschichte" - auch unliebsame geschichte - einfach übersanieren - einfach verschwinden lassen hinter neuen fassaden ? - 

    oder muss man die historischen gegebenheiten - auch wenn ihr erbauer adolf hitler war - berücksichtigen - kritisch verwandeln.

    anderswo hat man das geschafft: man hat beispielsweise supermoderne gläserne spitz-elemente in die historische bausubstanz eingelassen - und so das alte etwas ad absurdum geführt ohne es wegzudiskutieren.

    natürlich ist das immer geschmacksache - und man wird es nie allen gesellschaftsansprüchen recht machen können. aber wir können uns auch nicht einfach der vergangenheit still und leise entledigen, indem wir ihre unzerstörten überbleibsel auch noch verschrotten. 
    S!





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  • 09/02/17--13:59: o.T.
  • o.T.


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  • 09/03/17--03:34: Am Borsigplatz geboren
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    Dieser geschichtsträchtige Film über die Gründerjahre und Gründungskämpfe des BVB 09 Dortmund [leider mit etwas auf-dringlicher Werbung dazwischen - SPIEGEL-TV geschuldet - ich bekomme dafür keinen Cent] ist deshalb für mich so wichtig, weil mein Vater am 22.06.1909 am Borsigplatz geboren wurde ...: Schwatt-Gelb ist mir also damit geradezu mitten in die Gene gelegt ... 
    Dieser Film ist für mich als historisches Dokument auch ein wenig "Genealogie" ... 😻⚽

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    Eine Video-Installation auf der documenta zeigt die Untersuchungsergebnisse der Menschenrechtsgruppe "Forensic Architecture“. Sie haben die Umstände des Mordes an Halit Yozgat in Kassel im April 2006 akribisch untersucht und kommen zu dem Schluss, dass der am Tatort anwesende Verfassungsschützer Andreas Temme bei seiner Vernehmung gelogen haben müsse. Ein brisantes Kunstwerk. (arte - metropolis)



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    während wir uns neulich im rahmen der vielen rückblicke auf die "68-er"über rudi dutschke und seine affinität zu jesus unterhielten - lief vor 50 jahren - also fast gleichzeitig zu den hiesigen politischen unruhen - in den usa - in san francisco - eine vielleicht gänzlich unpolitische "revolution" ab; 

    die literatur der "beatniks" und die thesen eines dr. timothy leary und der offene umgang mit lsd und anderen drogen fokussierten eher das bewusstsein, die tiefe veränderung des "brain" - des "selbst" - die überwindung der "eifersucht" - die "freie liebe" - die freie rede - und jeder bastelte sich seine philosophie zurecht - und legte tarot-karten und stellte sich sein horoskop - und betrachtete sein "karma" - und man machte selbsterfahrungs-trips und traf sich zu gruppendynamischen trainings: es ging um das soziale geschehen in gruppen durch selbsterfahrung und gruppenerfahrung zu analysieren und einzuüben...

    all diese dinge sind auch ein bestandteil der 68-er - quasi die kehrseite der medaille: es war die überwindung des "führer befiehl - wir folgen dir" - "du bist nichts - und dein volk ist alles", was uns die elterngeneration noch eingebläut hatte -  hin zu einem "ich folge mir" - in aller konsequenz ... in vietnam war noch krieg - fast genauso grausam wie heute in syrien ... - und der "summer of love" wollte auch diesen zustand überwinden: "make love - not war" ...

    um auch hier nochmal auf jesus zu kommen: sein liebesgebot war ja ein doppelgebot und lautete: "liebe deinen nächsten - wie dich selbst": selbsterfahrungen waren also durchaus ein vehikel, die persönlichkeit noch liebesfähiger zu machen - um krieg und gewalt zu verhindern ...



    hier zwei texte vom deutschlandfunk dazu: 

    1. click here
    2. click here


    und zum anhören der sound des "summer of love":

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    gemeinsam werden wir euch schaffen - S!|montage

     mir träumte, ich säße in einer großen kasperl-theater-aufführung - diesmal sogar in 4 (vier) fernseh-kanälen gleichzeitig übertragen - 

    kasperle martin und's liesele angela hatten just das große ungeheuer "diesele" einfach verschwinden lassen, was bereits hinter den kulissen in die ewigen jagdsümpfe untergetaucht war.

    das schwarz-rot-gelbe wappen mit dem adler des königshof wurde nun zum zeichen des sieges gezeigt - und kasperle und's liesele fassten sich an ihre schwitzigen patschhändchen - und schrien voller enthusiasmus: "seht her - wir haben gewonnen ... - das "diesele" ist fort - wenn ihr die augen zu macht - dann könnt ihr es nicht mehr sehen ... - drückt alle mal beide augen zu"...

    ach - was war das eine freude am königshof und im publikum ... alle konnten nun so weitermachen wie bisher: niemandem wurde in die tasche gepackt - und man hatte sogar noch soooovvvvieeellll geld, um seinen eigenen stickhusten und den der lieben kinderlein behandeln zu lassen, der ja allgemein usus geworden war, wegen diesem bösen automobil-ungeheuer, was man eben kurzerhand das "diesele" rief...

    aber niemand wollte nun auch noch dieses untier selbst unnötig reizen - gab es doch dem volk all die arbeit, die das volk so bitter nötig hatte, um nächstens nicht nur veganes zeugs am abendbrottisch vorgesetzt zu bekommen - und so beschlossen kasperle und's liesele, dass alle bürger selbst ihren stickhusten bezahlen sollten - damit's "diesele" verschont bleibe - und jeder weiter arbeit finden könne - und trotzdem weiterhin jeder soooovvvvieeellll döner oder currywurst essen konnte, wie er wollte und sein geldsäckchen es hergab ...

    ja - so schlau sind's liesele und das kasperle - und da konnte das volk vor dankbarkeit ja nur brüllen: "wiederwahl" - und "weitermurksen" - "s'st scho so recht ...- gelle" - denn soooo funktioniert ja die "marktgerechte demokratie" - wissen's: als "win-win"-geschäft - wusste s'liesele gern zu erzählen - wozu das kasperle weise nickte ...

    und die, die überhaupt wachgeworden waren - fielen wieder zurück in einen tiefen tiefen schlaf - und wenn gott will - haben sie in vier jahren wieder den selben traum ... - 

    und wenn sie nicht gestorben sind - dann leben sie dann immer noch - trotz all der stickoxide - und röcheln dabei im schlaf vor sich hin ...S!


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    Ich gebe zu - dass mich das Kulturzeit-Interview mit der österreichischen Philosophin Isolde Charim zum bundesrepublikanischen TV-Wahlduell etwas beschämt hat, nach meinen "Kasperle"-Vergleichen - gleich hier unten zu sehen ...

    Ja - es hat mich beschämt und - auch ein wenig stolz gemacht - dass meine Unzufriedenheiten und Nörgeleien mit der Politik hier von einem anderen Standpunkt aus betrachtet reine "Luxus-Probleme" sind - ein "Jammern auf sehr hohem Niveau" - und wir eigentlich mit der ethisch-moralischen Grundhaltung bei unseren Spitzenpolitikern und unseren Spitzen-Parteien zufrieden sein dürfen - wenn wir das vergleichen etwa mit den USA - wenn wir nach Polen, Ungarn, in die Türkei blicken - usw.

    Herzlichen Dank an die Kulturzeit - für derartige Ein- und Lichtblicke ... -S!

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    Gerhard Richters Zyklus "Birkenau"im Bundestags-Foyerim Reichstag in Berlin - mit dpa-bildmaterial (rechts)



    "Birkenau" von Gerhard Richter
    Der Blick der Opfer

    Geschichte freilegen: Der Maler Gerhard Richter übergibt seinen „Birkenau“-Zyklus dem Deutschen Bundestag. VON SIMONE REBER | Tagesspiegel

    Aschgrau, Lichtweiß, dazu schrilles Rot, grelles Grün. Die Farben tun weh. Und das ist Absicht. Der eigentliche Schmerz liegt jedoch unter der Oberfläche der Malerei. Denn für seinen „Birkenau“-Zyklus hat sich Gerhard Richter malerisch an Fotografien abgearbeitet, die Häftlinge 1944 im Krematorium von Birkenau aufgenommen haben.

    Undarstellbarer Schrecken. Gerhard Richter – hier im Museum Frieder Burda Baden-Baden – vor den vier Bildern des „Birkenau“-Zyklus.FOTO: ULI DECK/DPA


    Am Montag übergibt der Künstler die fotografische Version des vierteiligen Zyklus als Schenkung an den Bundestag. Die vier abstrakten Großformate, die Gerhard Richter als ein einziges Werk betrachtet, hängen dann im Reichstagsgebäude an der Südwand der Eingangshalle, gegenüber von Gerhard Richters hoher Hinterglasmalerei „Schwarz, Rot, Gold“.

    So hingen die Original-Fotos in der Burda-Ausstellung 2012.

    Richter hatte die historischen Fotografien 2008 in der Zeitung gesehen und sich noch im gleichen Jahr an die Arbeit gemacht, die ersten Versuche aber wieder zur Seite gestellt. Zwei der vier Fotos zeigen, wie Männer auf dem Hof des Krematoriums mit nackten Oberkörpern zwischen den Toten balancieren. Es sind Häftlinge, die zum sogenannten Sonderkommando gehörten. Ihre Aufgabe war es, die Leichen der Ermordeten im Freien zu verbrennen, wenn im Krematorium kein Platz mehr war. Im Hintergrund sieht man dicken Rauch aufsteigen.

    Richter hat sich immer wieder mit der NS-Zeit befasst

    Der Fotograf muss sich hinter der Tür der Gaskammer versteckt haben. Der schwarze Rahmen bestimmt den Bildausschnitt und belegt die Position des heimlichen Beobachters. Die Bilder sind seine Botschaften aus Birkenau.

    Mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und der unscharfen Grauzone der Verdrängung hat sich Gerhard Richter immer wieder beschäftigt. Er hat seinen Onkel Rudi, wie er in Wehrmachtsuniform lächelt, gemalt. Und er hat seine Tante Marianne gemalt, die von den Nationalsozialisten ausgelöscht wurde, weil sie an Schizophrenie litt. Der „Birkenau“- Zyklus aber ist nach zwei Anläufen Richters erste fertiggestellte Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Schicht um Schicht legt der Maler in den Abstraktionen seine Farben über die Perspektive des Fotografen, die Gemälde bergen den Blick der Opfer wie eine schwere Fracht in sich.

    Inzwischen ist die Entstehung der Vorlagen weitgehend erforscht. Eine polnische Widerstandsgruppe schmuggelte Film und Kamera ins Konzentrationslager. Alberto Errera, ein griechischer Marineoffizier jüdischen Glaubens, soll auf den Auslöser gedrückt haben, während andere Häftlinge des Sonderkommandos Wache standen. So gelang es Errera im August 1944, den Massenmord zu dokumentieren.

    Gerhard Richters vier Gemälde wurden 2015, ein Jahr nach ihrer Fertigstellung, erstmals im Dresdner Albertinum ausgestellt. Ihre Entstehung ist akribisch protokolliert. Nachdem Richter die Schwarzweiß-Fotos auf die Leinwand übertragen hatte, übermalte er sie. Erst braun, wie die nackte Erde, dann rot wie das Leiden, grün wie die perfide Waldidylle im Hintergrund, schließlich anthrazit wie die Asche und weiß wie der Tod.

    Gerhard Richter malt die dunkle Trauer, aber auch die schwärende Wunde. Mit dem Rakel kratzt er die Farbe, öffnet die Oberfläche, verschließt sie wieder, lässt die Schlieren verlaufen und schabt die Krusten ab. Aus den beunruhigenden Dissonanzen ist ein malerisches Requiem für Millionen Tote entstanden und eine Hommage an eine Handvoll Häftlinge, die an die Wirkungskraft von Bildern glaubte.

    Die Fotos wurden in einer Zahnpastatube aus dem KZ geschmuggelt

    Neben den beiden Fotos aus der Tür der Gaskammer gelangen Alberto Errera auf dem offenen Hof des Krematoriums noch zwei weitere Bilder. Eins zerriss er, es zeigt nur Bäume und Himmel. In dem zweiten ist eine Gruppe nackter Frauen zu sehen, die auf die Gaskammer warten, wie der Fotograf von seiner Arbeit im Sonderkommando weiß. Die Fotos konnten in einer Zahnpastatube aus dem Konzentrationslager geschmuggelt werden, gelangten aber vor Kriegsende nicht an die Öffentlichkeit. Alberto Errera kam nach einem Fluchtversuch ums Leben.

    Schon in seiner ersten Arbeit für das 1999 wieder eröffnete Reichstagsgebäude experimentierte Gerhard Richter mit Fotografien aus Konzentrationslagern. In seinem Bildarchiv, dem „Atlas“, ist ein Entwurf für die über dreißig Meter hohe Wand dokumentiert. Doch der Blick der anderen auf die Opfer entrückt diese. Am Ende entschied er sich für den Dreiklang „Schwarz, Rot, Gold“.

    Seine vier Gemälde für den "Birkenau"-Zyklus ließ der Künstler fotografieren und hinter Acrylglas versiegeln. Eine der beiden fotografischen Weiterverarbeitungen seiner Malerei wird jetzt im Bundestag hängen.

    Die schmerzenden Farben der „Birkenau“-Bilder werden sich beißen mit dem „Schwarz, Rot, Gold“. Und auch das ist sicherlich Absicht.



    Einäscherung Vergaster in den Verbrennungsgräben unter freiem Himmel vor der Gaskammer des Krematoriums 5 in Auschwitz. August 1944. Oswiecim, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Negative Nr. 280-281) - und
    Frauen auf dem Weg in die Gaskammer des Krematoriums 5 von Auschwitz. August 1944. Oswiecim, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Negative Nr. 282-283).
    Die Bilder wurden innerhalb von 15-30 Minuten von einem Insassen in Auschwitz-Birkenau, dem Vernichtungslager im Auschwitz-Komplex, aufgenommen. In der Regel nannte man nur als Alex, ein jüdischer Gefangener aus Griechenland, der ein Mitglied des Sonderkommandos war , das in und um den Gaskammern Zwangsdienste ausführen musste.
    Mehrere Quellen identifizierten ihn als Alberto Errera , ein griechischer Marineoffizier.  Er nahm zwei Fotografien aus einer der Gaskammern auf und zwei draußen. Er fotografierte aus der Hüfte, unfähig, die Kamera mit Präzision auf das Motiv auszurichten. Der polnische Widerstand schmuggelte den Film aus dem Lager in einer Zahnpasta-Tube. 

    Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Sonderkommando_photographs




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  • 09/06/17--08:50: Article 0
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    S!NED!|art: hier ist das erste deutsche fernsehen mit der tagesschau


    erklärung zur grassierenden sexismus-debatte:


    ähhh - wenn dieses gerasterte conterfei eines tages auf die fassade einer hochschule oder einer sendeanstalt maßstabgetreu übertragen würde - in  xxl sozusagen - möchte ich hiermit darauf verweisen, dass es sich eindeutig um einen "bock" handelt - 

    doch - ich versichere - das ist kein affront gegen frauen oder sonstige andersgeschlechtliche exemplare der menschlichen rasse - denn ich habe ausdrücklich einen "reh-bock" versucht abzubilden: punkt für punkt - bzw. punktum ... - S!|art

    p.s. vielleicht kann man zu dem bunten conterfei diese erklärung mit auf die fassade pinseln ...

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    hier ist das erste deutsche fernsehen mit der tagesschau


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