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    antony & the johnsons song - an/aus: auf das lautsprecher-symbol clicken ...

    S!NEDi|photo|graphy: aus der serie "another world"



    Another World 
    Übersetzung

    Ich brauche einen anderen Ort
    Wird es Frieden geben?
    Ich brauche eine andere Welt
    Dieser ist fast weg

    Immer noch zu viele Träume
    Nie gesehen das Licht
    Ich brauche eine andere Welt
    Ein Ort, wo ich gehen kann

    Ich werde das Meer vermissen
    Ich werde den Schnee vermissen
    Ich werde die Bienen vermissen
    Ich werde dich vermissen, die Dinge, die wachsen

    Ich werde die Bäume vermissen
    Ich werde den Klang vermissen
    Ich werde dich vermissen die Tiere
    Ich werde euch alle vermissen

    Ich brauche einen anderen Ort
    Wird es Frieden geben?
    Ich brauche eine andere Welt
    Dieser ist fast weg

    Ich werde die Vögel vermissen
    Singing all ihre Songs
    Ich werde den Wind verpassen
    Worden, mich zu küssen, so lange

    Eine andere Welt
    Eine andere Welt
    Eine andere Welt

    Eine andere Welt

    S!NEDi|photo|graphy: aus der serie "another world"


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    S!NEDi|photo|graphy: solo in oslo | norway

    wir hatten das angebot abgegeben
    - und - und - wir warteten auf antwort
    irgendwie lag so etwas - so etwas wie
    knisternde spannung in der luft ---
    ebenso wie in meinem bauch ---

    aber da rührte sich nichts
    hinter den kristallenen fassaden
    - ach - leck mich doch - meinte sarah endlich
    sie drehte sich um und ging ...
    sarah - das kannst du doch nicht machen ...

    ach - ich - ich kann das nicht machen ???
    und ob ich das machen kann ...
    wir halten hier viel zu lange still ...
    ich finde - es reicht jetzt ...
    weißte - weißte - ich hab auch noch ... was ...
    was anderes ...

    für mich - und auch für die anderen
    gibt es da nichts mehr zu sagen
    nichts mehr aufzuhalten - denn
    wir werden sarah nicht aufhalten können
    sie wird mal wieder ihren kopf durchsetzen

    und sie wird weiterhin glauben,
    so funktioniere die welt -
    man müsse nur endlich - mal ...
    und dabei - ist sie - die liebe sarah -
    dabei ist ja längst mit einkalkuliert ...

    man weiß - sie zickt immer ein wenig rum -
    ehe man dann zum längst kalkulierten ergebnis kommt ... -
    und sarah denkt immer noch:
    sie hätte das durch ihre hartnäckigkeit
    und ihrem starrsinn erreicht -

    ach sarah - ...


    sinedi











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    aufschnappen|auflesen|aufpeppen|aufregen


    "not steal potatoes"


    S!NEDi|bild|bearbeitung: POfalla ... Originalbild: DPA | SPIEGEL-ONLINE



    Nach Punkt 15 machte Pofalla auf dem Absatz kehrt. Wie nach seinem letzten Auftritt, so waren auch diesmal Fragen nicht zugelassen.

    Es sollte der große Befreiungschlag werden, das war und ist Sinn und Zweck des Pofalla-Auftritts vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium. Die Union will endlich den Deckel auf die NSA-Affäre legen, die ausgelöst wurde durch die Berichte des Whistleblowers Edward Snowden. Die Quintessenz von Pofallas Botschaft ist schlicht: Der amerikanische Geheimdienst NSA und der britische Dienst halten sich an deutsches Recht und Gesetz, das hätten sie schriftlich zugesichert. Es gebe, so Pofalla mit Blick auf die SPD, in Deutschland daher auch keine millionenfache Grundrechteverletzung. Die Daten, die der BND an die NSA weitergebe, stammten aus der Auslandsaufklärung, beträfen also keine deutschen Bürger. 

    Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hatte die Sätze auf seinem vorformuliertem Text fast durchweg mit gelben Markierungen versehen. Alles war offenkundig wichtig, was er den Journalisten nach der Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums vorzutragen hatte. Fünfzehn Punkte listete er auf, sprach wie bei seinem Auftritt vor über zwei Wochen ohne Unterlass.

    Es ist ein Staatsschauspiel besonderer Art. Der Vertraute der Kanzlerin und Geheimdienstkoordinator lobt die "schwere Arbeit" der Dienste, zitiert schriftliche Zusicherungen, die die amerikanische und britischen Dienste erst kürzlich der deutschen Regierung gegeben haben. Pofalla zeichnet das Bild einer einträchtigen Welt der deutsch-amerikanischen Geheimdienstzusammenarbeit. Terrorattentate auf deutsche und US-Soldaten in Afghanistan seien so verhindert worden.

    Nur - es gibt in diesem allzu schönen Szenario einen Haken. Und den liefert Pofalla selbst. Denn zwischen dem BND und der NSA soll noch in diesem Monat über ein "No-spy-Abkommen" [NO SPY = "Keine gegenseitige Spionage"] verhandelt werden. Ein solches Abkommen sei eine einmalige Chance, Standards für die künftige Arbeit der westlichen Geheimdienste zu setzen, sagt Pofalla.

    Schon sprachlich ist das "No-spy-Abkommen" verräterisch. Wenn es eine Verständigung über Nicht-Spionage geben soll, dann gibt es offenkundig genau das bis in die Gegenwart - Ausspähaktionen befreundeter Dienste in Deutschland. Das sind also keine Hirngespinste von Journalisten, die die reale Welt für einen Agententhriller halten - [oder von S!NEDi - der hier auf diesem Blog auf solch einen Schmarren hereinfällt...] - Hinweise darauf ergeben sich etwa aus jenen Papieren, die Snowden öffentlich gemacht hat und über die der SPIEGEL diese Woche berichtet - so rangiert Deutschland bei den NSA-Spionagezielen im Mittelfeld, etwa auf einer Ebene mit Frankreich und Japan. Interessant finden die NSA-Agenten an Deutschland seine Außenpolitik und die wirtschaftliche Lage. Es gehe ihnen also um die "ökonomische Stabilität" und um "Gefahren für die Finanzwirtschaft", heißt es in dem Papier. 

    Das also ist das Placebo, das der Öffentlichkeit in Wahlkampfzeiten verabreicht wird. Die Botschaft soll lauten: Seht her, alles wird gut - ...
    ... und Angie & Ronald haben alles im Griff: Erst war Ronald im Urlaub - und nun Angie - aber alles läuft wie geschmiert = 40-42 % sind am 22.09. immer drin... - weil eben "keine Sau" - also auch kein Wähler -  sich um all diesen Krempel auch noch kümmern will - und Schwarz-Gelb - also besonders auch die CSU - belasten erst mal kräftig den Frank-Walter Steinmeier als Kanzleramtsministervorgänger - um ihn dann aber für eine persönliche Richtigstellung vor diesem vermaledeiten Geheimdienstausschuss eben mit schwarz-gelber Stimmenmehrheit dann rasch auszuladen - damit er hier nicht einfach die Show stehlen kann - und sich in die für Schwarz-Gelb installierten Scheinwerfer-Spots drängt (wo doch leider schon der Ausschuss-Obmann Thomas Oppermann von den Roten ist) - da sind wir ganz ehrlich und fair: und draußen warten die Grillwürstchen - und die Kinder haben nur einmal so lange Urlaub im Jahr wie wir ... - ach geht mir doch los mit all dieser kniffligen politischen Sch...ße ...
    Pofalla aber ahnt offenbar, welche neuen Fragen das anvisierte Abkommen aufwirft. Vorsorglich spricht er selbst davon, die US-Behörden hätten das Angebot [eines "No-spy-Abkommens"] nicht gemacht, "wenn ihre Aussage, sich an Recht und Gesetz zu halten, nicht stimmte". Das aber ist eine verquere und irgendwie verlogene Logik, der man erst einmal folgen muss und die nur Pofalla selbst erklären könnte.
    (Vergleichbar wäre - etwa so: Wir haben euch bis jetzt regelmäßig Kartoffeln aus eurem Kellerkülter geklaut - wir sind unter ganz gewissen Umständen nun bereit - und machen euch dazu ein einzigartig allzu großartiges öffentlichkeitswirksames Angebot - nämlich zukünftig wahrscheinlich echt - also vielleicht wirklich in echt - erheblich weniger - aber dafür viel dickere - Kartoffeln aus Eurem Keller zu klauen - und wir sind bereit, darüber mit euch nun ernsthaft zu verhandeln - unter dem Projektnamen: "not steal potatoes" ...)


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    TOKIO HOTEL "SCHREI" - an|aus: auf das Lautsprecher-Symbol clicken ...


    Du stehst auf 
    Und kriegst gesagt wohin du gehen sollst 
    Wenn du da bist 
    Hörst du auch noch was du denken sollst 
    Danke das war mal wieder echt'n geiler Tag 
    Du sagst nichts 
    Schrei Und keiner fragt dich 
    Sag mal willst du das 

    Nein nein nein nananana nein 
    Nein nein nein nananana nein 

    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei so laut du kannst! 
    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei so laut du kannst- Schrei! 

    Pass auf 
    Rattenfänger lauern überall 
    Verfolgen dich 
    Und greifen nach dir aus'm hinterhalt 
    Versprechen dir alles wovon du nie geträumt hast 
    Alle Und irgendwann ist es zu spät 
    Und dann brauchst du das 

    Nein nein nein nananana nein 
    Nein nein nein nananana nein 

    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei Schrei so laut du kannst! 
    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei so laut du kannst- Schrei! 

    Zurück zum Nullpunkt 
    Jetzt kommt eure zeit 
    Lasst sie wissen wer ihr wirklich seid 

    Schrei schrei schrei schrei 
    Jetzt ist unsre Zeit 

    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei so laut du kannst! 
    Schrei!- Bis du du selbst bist 
    Alle Schrei!- Und wenn es das letzte ist 
    Schrei!- Auch wenn es weh tut 
    Schrei so laut du kannst- Schrei! 

    Und jetzt schweig! 

    Nein! Weil du du selbst bist 
    Nein! Und weil es das letze ist 
    Nein! Weil es so weh tut 
    Schrei Schrei so laut du kannst 
    Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! 
    Schrei so laut du kannst 

    Schrei!


    Edvard Munch: DER SCHREI | mit 120 Millionen US-$ Auktionspreis das 
    derzeit teuerste Bild der Welt ...


    "Der Schrei" von Hubert Bruhs, Mahnmal zum Gedenken an die
    Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Hürth, 1983,
    Hürth = Heimatstadt der Wise Guys

    .......................................











    • Ja - es hat mich gereizt, diesen Song von TOKIO HOTEL aus dem Jahr 2005 zusammen zu assoziieren mit dem 
    • Bild "Der Schrei" von EDVARD MUNCH - das erstmals 1893 entstand. Munch malte das gleiche Bild insgesamt vier mal zwischen 1893 und 1910 ... Der Schrei wird häufig als das erste expressionistische Bild bezeichnet und ist ein extremes Beispiel für Munchs „Seelenmalerei“. Die Pastellversion von 1895 wurde am 2. Mai 2012 bei einer Auktion von Sotheby’s in New York für 119.922.500 US-Dollar versteigert. Das war der bis dahin höchste bei einer Auktion erzielte Preis für ein Kunstwerk. Der Käufer des Bildes war der New Yorker Geschäftsmann Leon Black, der in Aufsichtsräten des Metropolitan Museum of Art und des Museum of Modern Art sitzt -
    • und dem Mahnmal "Der Schrei" von HUBERT BRUHS (* 22. September 1922 in Köln; † 3. Juli 2005 in Windeck) - zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Hürth, 1983 entstanden ...

    Immer wieder bemühte man also in all den Jahren den"Schrei" zum Thema von Gedenk- bzw. Kunstwerken zur eignen Orientierung und Mahnung: 

    • Munch meinte, in seinem Bild sei der "Schrei der Natur" ausgedrückt, den er einmal während einer Panikattacke in sich wahrgenommen hat - 
    • bei Bruhns ist der "SCHREI" sicherlich ein Trauerschrei, ein schreiendes Aufseufzen - da "schreit etwas zum Himmel" - 
    • und bei Tokio Hotel, der Boy-Group aus Magdeburg, sollst Du schreien, "bis Du Du selbst bist" ...

    In all diesen "Schreien" steckt ja auch immer wieder der Versuch, sich erneut - eventuell nach einem Ausnahmezustand - zu erden, sich wahrzunehmen und wahrnehmbar zu machen, sich neu zu kalibrieren ...: 

    • bei Munch der Versuch, die Angst herauszuschreien bzw. diese Angst durch den "Schrei" aus sich herauszumalen - 
    • bei Bruhs ein ewiges "Echo" auf den "Schrei" im Mahnmal auszulösen - ein stilles Wahrnehmen all der unsinnigen Opfer der Nazizeit ein Nachspüren und Nachhören dieser Stimmeruption -
    • und bei Tokio Hotel ist der "Schrei" eine Aufforderung, den eigenen Standpunkt einzunehmen und zu verteidigen, die eigene Orientierung und die eigene Identität zu untermauern, Stellung zu beziehen im Sinne von: Hoffentlich hört mich hier einer ...




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    DIE "LETZTEN WAHRHEITEN"

    Edvard Munch
    Ewigkeit | Wiedergeburt | Stoffwechsel | Metabolismus



    In einem wichtigen Hinweis, den Munch in St. Cloud im Frühjahr 1890 geschrieben hat, erfahren wir etwas von seinen Vorstellungen über die Wiedergeburt, die mit einer Spur Pantheismus versehen sind. 

    Edvard Munch versucht, den genauen Anlass, den Augenblick, zu beschreiben, als ihm der große Zyklus von Geburt und Tod in der Natur plötzlich offenbart wurde:


    Edvard Munch: Stoffwechsel (um 1898) | Von der Verbundenheit des Lebens, in die der Mensch von allem Anfang an hineingehört, kündet dieses Bild von Edvard Munch. Es ist beherrscht vom Lebensbaum, der "seine Nahrung aus den Toten saugt" (Munch).

    «Es war für eine so lange Zeit kalt, und dann plötzlich das Wetter mild und frühlingshaft - ich ging zu Fuß in die Berge, um die weiche Luft zu genießen und die Sonne - die Sonne war warm, nur hin und wieder eine leichter Hauch von Luftzug - wie aus einem alten feuchtkalten Kellergewölbe, Nebel stieg aus der feuchten Erde, es war ein Geruch von faulenden Blätter - wie ruhig alles war - und doch spürte ich das reife Leben um mich herum - in dieser dampfenden Erde mit ihren verrottenden Blättern - in diesen kahlen Zweigen - bald würden sie wieder in Knospen sein, wieder zu leben beginnen - und die Sonne auf die grünen Blätter und die Blüten scheinen, und der Wind wird sie streicheln in einem schwülen Sommer. Ich erlebte eine Art Verzückung bei dem Gedanken an Vergänglichkeit - eins zu werden mit dieser Erde, die sich seit ihrem ersten Tag stets in Veränderungen und Gärungsprozessen befindet, immer im Licht der Sonne, die lebt und lebt - und aus meinem verrottenden Körper würden Pflanzen und Bäume wachsen - und Pflanzen und Blumen, und die Sonne erwärmt sie, und ich in all dem, nichts würde zu einem Ende kommen - und ich wusste: Das ist die Ewigkeit.»

    Metabolismus | Stoffwechsel | 1899 | "Es ist das Bild der starken, tragenden Kräfte des Lebens" (Edvard Munch)


    ........................................

    Zur Erweiterung dieses Aspektes von Edvard Munch möchte ich eine Textpassage hinzufügen, die ich bei Prof. Klaus-Peter Jörns in seinem Buch: "Update für den Glauben", Gütersloher Verlagshaus, 2012, entdeckt habe - und die meinen Vorstellungen für die "letzten Gewissheiten" des Menschseins und meines Lebens und Sterbens wichtige Denkimpulse als Ergänzung zu den Ausführungen von Munch hinzugefügt hat ... - aber lesen Sie selbst ...


    DIE "LETZTEN WAHRHEITEN"
    - 122 Jahre später formuliert -

    Prof. Klaus-Peter Jörns
    Metamorphose | Auferstehung | Evolution des Geistes

    Metamorphose 
    Was unsere Zukunft angeht, ist für mich entscheidend, dass zusammen mit dem sichentfaltenden Geist auch die gelebte Liebe nicht verloren geht, wenn wir sterben. Denn unsere Angst vor dem Tod hängt mit der Angst zusammen, es könnte wirklich  »alles aus sein«, nichts bleiben von Liebe und Geist, wenn (geliebte) Menschen sterben und verwesen (oder verbrannt werden). 
    Betrachten wir die Abfolge, in der biologisches Leben wird, stirbt und neu wird,können wir die Hoffnung denken, dass  sich auch in unserem Sterben eine Metamorphose vollzieht. In ihr wird alles vergehen, was konkrete »leibliche« Gestalt geworden ist. 

    Auferstehung 
    Die Gestalt schaffenden Potenzen Geist und Liebe aber werden nicht vergehen, sondern mitwirken an der Entstehung neuer Gestalten von Leben »danach«. Sie sind ja die Kraft, aus der »alles« geworden ist. Für diese gewisse Zuversicht steht für  mich »Auferstehung« als bewegtes Bild. 
    Auferstehung  ist also  Teil  der Creatio continua des Geistes. Deshalb kann sie nicht in den sterblichen Leibern dieses Lebens gedacht werden:  
    So könnt ihr euch auch ein Bild von der Auferstehung der Toten machen. Was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist unvergänglich. Was in die Erde gelegt wird, ist armselig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Herrlichkeit. Was in die Erde gelegt wird, ist hinfällig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Kraft. Was in die Erde gelegt wird, war von natürlichem Leben beseelt; aber was zu neuem Leben erwacht, wird ganz vom Geist Gottes beseelt sein.  
    Wenn es einen natürlichen Körper gibt, muss es auch einen vom Geist beseelten Körper geben. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Der erste Mensch Adam wurde von natürlichem Leben beseelt.« Christus dagegen, der letzte Adam, wurde zum Geist, der lebendig macht. Aber zuerst kommt die Natur, dann der Geist, nicht umgekehrt. Der erste Adam wurde aus Erde gemacht; er ist Erde. Der zweite Adam stammt vom Himmel.Die irdischen Menschen sind wie der irdische Adam, die himmlischen Menschen wie der himmlische Adam. So wie wir jetzt dem Menschen gleichen, der aus Erde gemacht wurde, so werden wir künftig dem gleichen, der vom Himmel gekommen ist.  
    Die Verwandlung der Lebenden und der letzte Sieg
    Brüder und Schwestern, das ist ganz sicher: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes neue Welt gelangen. Ein vergänglicher Körper kann nicht unsterblich werden. Ich sage euch jetzt ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden ... dann werden die Verstorbenen zu unvergänglichem Leben erweckt, und wir, die dann noch am Leben sind, bekommen den neuen Körper. Unser vergänglicher Körper, der dem Tod verfallen ist, muss in einen unvergänglichen Körper verwandelt werden, über den der Tod keine Macht hat.
    Wenn das geschieht, wenn das Vergängliche mit Unvergänglichkeit überkleidet wird und das Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann wird das Prophetenwort wahr:
    »Der Tod ist vernichtet! Der Sieg ist vollkommen! nach Jes 25,8 55 
    Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist deine Macht?« nach Hos 13,14
    aus: 1. Korinther 15,42-55 ff.  (Gute Nachricht-Übersetzung)
    Eine leibliche Auferstehung retten zu wollen, indem man ein undenkbares Geschehen als »Geheimnis« bezeichnet, nimmt die Schöpfung nicht ernst. 
    Denkt man Auferstehung als fortdauernde Schöpfung, kann man aber darauf vertrauen, dass auch alles, was in einem sterblichen Leben unvollendet geblieben ist, »nur« gedacht, erhofft und ersehnt worden ist, nicht verloren geht, sondern zu dem gehört, was ein Mensch als seinen Beitrag in die Evolution des Geistes einbringen wird. 
      
    Evolution des Geistes
    Auferstehung sorgt also dafür, dass wir nicht auf ewig auf das festgelegt bleiben, was  wir verwirklicht oder erreicht haben. Denn das ist nur eine Perspektive. Aperspektivisch verstanden ist Auferstehung das Entweichen aus jeder endgültigen  Festlegung von Menschen und Bedeutungen, die wir mithilfe unserer Wertskalen und Bedeutungsspektren vornehmen. 
    Und in diesem Sinn ist es wirklich zeichenhaft zu nehmen, dass trotz der erfolgten Grablegung kein Leichnam Jesu dingfest gemacht und zur Anbetung eingemauert wurde. Wohin sein Leichnam auf der Erde auch gekommen und wo er verwest sein mag - das »leere Grab« signalisiert, dass die Menschwerdung des Menschen über den Tod der irdischen Lebensgestalt hinaus weitergeht, weil wir »eingebettet« bleiben in die Evolution des Geistes. 
    So besehen sind alle unsere Gräber als Kenotaphe zu verstehen, als Grabdenkmäler für Menschen, die anderswo »eingebettet« sind.  
    »Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist« (Lukas 23,46), war eins der letzten Worte Jesu am Kreuz. Es sagt, wohin wir »gehen«.

    aus: Klaus-Peter Jörns, Update für den Glauben, Gütersloh 2012 - Zwischenüberschriften und vollständigen Bibeltext von mir eingefügt ...



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    S!NEDi-art|photo|graphic: aufbrachen alle quellen

    an diesem tag
    aufbrachen alle quellen
    des großen wirbels,
    und die luken des himmels
    öffneten sich.
    der schwall geschah vierzig tage,
    vierzig nächte
    auf die erde
    alles, das hauch,
    braus des lebens
    in seinen nasenlöchern hatte,
    was alles auf dem Festland war,
    es starb

    aus 1. Mose 7 - ("Im Anfang - 7" - Die fünf Bücher der Weisung) - Übersetzung Buber-Rosenzweig







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    S!NEDi|photo|graphic: im fingeradruck-modus




    der schrei im fingerabdruck-modus


    da stempeln sie natürlich
    die kontraste drauf
    um deinen atem zu hören
    deine rot durchleuchteten ohrläppchen
    im schein der abendsonne

    nur ein paar rasche trippelschritte noch
    um diesen einzigartigen moment 
    ins monument zu tragen
    du weißt noch, wie wir innehielten
    um taube möwen zu füttern

    denn alle sollten ihn hören
    diesen einzigartigen
    vibrierend röhrenden schrei
    permanent im zittrig brutalsten überschlag
    als das seufzen der natur

    und ich dachte noch: wenn diese schrille arie
    vom auslachen einer heringsmöwe
    durchbrochen wird
    - nur ein einziges mal -
    dann ist das doch frevel an dieser kunst

    dachte ich noch so ...

    sinedi


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    Szene XI aus dem alten Film: 

    "Pack schlägt sich und Pack verträgt sich" 


    mit 
    Mercy & Stone 
    in den Hauptrollen 
    als verflixtes Paar



    ... nun beginnt ja diese sogenannte
     "heiße Phase" im Wahlkampf - 
    und wir werden uns hier 
    mit glasharten Wattebäuschchen
     echt gegenseitig "Kante zeigen" -

    aber so richtig losdonnern, 
    das tun wir nicht ...

    (wir müssen ja [vielleicht]
    hinterher miteinander
    rumkuscheln ... - mal sehen ...)


    MUSIC ANCLICKEN AUF LAUTSPRECHER-SYMBOL

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    Szene XII aus dem alten Film: 

    "Pack schlägt sich und Pack verträgt sich" 


    mit 
    Mercy & Stone 
    in den Hauptrollen 
    als verflixtes Paar







    TIPP 1

    BEIM POTENZIELLEN WÄHLER
    KOMMT ES JA AUF DAS JEWEILIGE ANGEBOT AN 
    HIRNSCHMALZ 
    AN - 
    LIEBE FRAU MERKEL ... 

    MUSIC ANCLICKEN AUF LAUTSPRECHER-SYMBOL

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    Tote Journalistin in Ägypten

    "Habiba, bitte sag, dass es Dir gut geht"

    Eine junge ägyptische Journalistin war bei den Muslimbrüdern, als das Militär die Protestlager in Kairo räumte. Ihrer Mutter schickte sie besorgte SMS, dokumentierte das Drama in der Hauptstadt. Plötzlich kamen keine Nachrichten mehr: Habiba war tot.


    Habiba Abd El Aziz | Bearbeitung: S!NEDi | aus SPIEGEL-ONLINE
    Ägyptische Journalistin Habiba Ahmed Abd al-Asis: "Gott, gib uns den Sieg."






    Kairo - Mitten im Chaos von Kairo stand am Mittwoch Habiba Ahmed Abd al-Asis, 26 Jahre alt, Journalistin. Sie war auf Heimaturlaub in Ägypten, das wieder zum Schauplatz blutiger Gewalt geworden ist. Hunderte Menschen wurden am Mittwoch getötet, Tausende verletzt.

    Habiba war schon am Morgen auf Kairos Straßen unterwegs, offenbar an der Seite der Muslimbrüder. Schon gegen 6 Uhr schrieb sie ihrer Mutter SMS aus Kairo. Die Nachrichten hat die Mutter nun der in Dubai erscheinenden Zeitung "The National" gezeigt. Sie dokumentieren die dramatischen Ereignisse in der ägyptischen Hauptstadt - und Habibas letzte Stunden.
    Auf die Frage ihrer Mutter: "Sind dort viele Polizisten und Soldaten?" antwortete Habiba: "Ja, aber ihr Vorgehen könnte auch eine Art Nervenkrieg sein."

    Gegen 7.30 Uhr fragte die Mutter: "Wie geht es dir?" Habibas Antwort: "Ich habe drei Sorten von Medikamenten genommen. Es ist sehr kalt hier, und ich zittere. Die Menschenmenge ist riesig und alarmiert. Bete für uns, Mutter."

    Wenig später meldete sie sich wieder: "Ich werde bald zur Plattform gehen. Hier sind Panzer." Die Mutter schickt ihr per SMS ein Gebet. "Gott, gib uns den Sieg." Sie wusste nicht, dass es die letzte Nachricht ihrer Tochter sein würde.

    Habiba Ahmed Abd al-Asis arbeitete als Journalistin für die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige "Xpress"-Zeitung, seit April 2012 hatte sie dort eine volle Stelle. In ihrer Heimat Ägypten war sie, um das Fest zum Ende des Ramadan - Eid al-Fitr - zu feiern.

    Die junge Frau sympathisierte offenbar mit den Muslimbrüdern, das geht aus ihrer Facebook-Seite hervor. Offenbar hielt sie sich an dem Platz Rabaa al-Adawija auf, wo eines der Protestcamps geräumt wurde - mit brutaler Gewalt.

    Die Muslimbrüder erklären, die Sicherheitskräfte hätten ohne Rücksicht auf Verluste friedliche Sit-ins niedergewalzt und mit scharfer Munition geschossen. Die Armee dagegen beschuldigt die Islamisten, sich der Räumung ihrer Camps mit Waffengewalt widersetzt und so das Blutvergießen ausgelöst zu haben. Die Wahrheit liegt dazwischen, allerdings sind Armee und Polizei wohl für die meisten Toten verantwortlich. Hunderte Menschen wurden getötet. Auch Habiba.

    Ihre Mutter rief im Laufe des Tages immer wieder auf ihrem Handy an. Um 12.46 Uhr schrieb sie ihrer Tochter: "Habiba, bitte sag, dass es dir gut geht. Ich habe dich Tausende Male angerufen. Bitte, mein Schatz, ich bin furchtbar besorgt. Sag mir, wie es dir geht."

    Als sie später noch einmal anrief, antwortete jemand und sagte ihr, die Tochter sei gestorben. Laut "Gulf News" soll sie am Rabaa-al-Adawija-Platz erschossen worden sein.
    Die jüngere Schwester bestätigte das, ebenso wie den Austausch der Nachrichten. Die Familie will nun nach Kairo reisen. Habiba war offenbar mit ihrem Vater in Ägypten, der unverletzt blieb.

    Die Redaktion von "Xpress" betont, die junge Frau sei privat in Kairo gewesen und sei nicht zur Berichterstattung entsendet worden. Der Chef von "Gulf News" - Schwesterzeitung von "Xpress" - sagte: "Es ist ein trauriger Tag für uns alle im Newsroom. Unsere Gedanken und Gebete sind bei Habibas Familie und Freunden. Möge Allah ihnen die Kraft geben, diesen tragischen Verlust zu ertragen." Ein anderer Kollege meint: "Es ist schwer zu glauben, dass sie von uns gegangen ist."

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/tote-journalistin-habiba-abd-al-asis-sms-nachrichten-mit-der-mutter-a-916694.html

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    Ich hatte hier ja berichtet von meiner Fahrt nach Oslo - mit Besuch der großen Ausstellung in zwei Museen zum 150. Geburtstag von Edvard Munch ...

    Edvard Munch
    Als ich nun einem Bekannten von diesem Besuch berichtete, lachte der - und meinte, Munch kenne er nur als den Erfinder der "typischen" Alien-Gesichter.

    Ich habe zunächst gestutzt - und hatte diese Verbindung bisher noch nie gezogen - ich wusste nur, dass sich Munch durchaus zum Beispiel mit der sogenannten "spiritistischen Photographie" und Spiritismus im Allgemeinen beschäftigt hatte, was zu seiner Zeit durchaus "Zeitgeist" - und nicht unbedingt esoterische Geheimzirkelei war.

    Um die Jahrhundertwende 1899/1900 - wahrscheinlich 1897 - schrieb Edvard Munch dazu 
    folgende vielsagenden Zeilen:


    « Gibt es Geister?
      Wir sehen was wir sehen - denn
      wir haben
      solcherart beschaffene Augen -
      Was sind wir?
      Eine Ansammlung von Kraft in
      Bewegung -
      ein Licht das brennt - mit einem
      Docht -
      wie die innere Wärme - so die
      äussere Flamme
      - und noch ein unsichtbarer Flammenring -
      Hätten wir anders beschaffene
      Augen -
      könnten wir wie mit Röntgen-
      strahlen
      unsere bloßen Dochte sehen -
      das Knochengerüst -
      Hätten wir noch anders beschaffene Augen -
      könnten wir unsere äußeren Flammenringe sehen -
      und die Menschen in anderen
      Gestalten -
     Weshalb also sollten nicht andere
      Wesen
      mit leichteren gelösten Molekülen
      sich in uns und um uns bewegen -
      Seelen von Verstorbenen -
      Seelen unserer Liebsten - und böse
      Geister»

    (aus: Arne Eggum: Munch und die Photographie, Benteli 1991 - S. 40)

    Bei der Durchsicht der bekanntesten Bilder Munchs fielen mir daraufhin auch die einschlägigsten Beispiele für Munchs "Alien-Bilder" sofort ins Auge:

    Ausschnitt aus dem bekanntesten Bild Munchs: Der Schrei ... -

    Pop-Art-mäßig veränderter "Schrei"-Holzschnitt - im Original von Munch



    Erbschaft/bzw. Erbe oder "Syphiliskind"




    rechts: Ausschnitt aus "Erbe"








    "Madonna" mit "Fötus- und Spermienumrandung" ...





    rechts: Ausschnitt aus "Madonna": "Fötus" ...


    DOCTOR WHO - UND THE SILENCE

    Doctor Who ist eine britische Science-Fiction-Fernsehserie, die seit 1963 von der BBC produziert wird. Sie handelt von einem mysteriösen Zeitreisenden, der nur als ‚der Doktor‘ (im englischen Original 'the Doctor') bekannt ist. Er reist mit seinen Begleitern in einer Zeit-Raum-Maschine, der TARDIS, die von außen wie eine altmodische, britische Polizei-Notrufzelle aussieht. Der Doktor trifft dabei auf eine Vielzahl von Gegnern, hilft den Leuten, denen er begegnet, und rettet ganze Zivilisationen und sogar Universen.



    Die Serie lief zuerst von 1963 bis 1989 und wurde dann 2005 wiederbelebt. Die siebte Staffel der neuen Serie wurde im Herbst 2012 und Frühling 2013 von der BBC gesendet. Am 23. November 2013 wird die BBC ein Special zum 50. Jubiläum von Doctor Who senden, dieses wird in ausgewählten Kinos auch in 3D angeboten. Der Ausstrahlungszeitpunkt der achten Staffel der neuen Serie ist noch nicht bekannt. Der Doktor wurde bis jetzt von elf Schauspielern verkörpert. Der Übergang von einem Schauspieler zum nächsten geschieht in der Serie durch die „Regeneration“, durch die der Doktor einen neuen Körper und zu einem gewissen Teil auch eine neue Persönlichkeit annimmt.
    Die Fernsehserie steht im Guinness-Buch der Rekorde als die am längsten laufende und erfolgreichste Science-Fiction-Fernsehserie aller Zeiten bezüglich Einschaltquoten, DVD- und Buchverkäufen, iTunes-Zugriffen und illegaler Downloads. Sie ist ein wichtiger Teil der 
    britischen Popkultur, gilt vor allem in Großbritannien als Kult-Fernsehserie und nahm Einfluss 
    auf Generationen britischer Fernsehproduzenten, die mit Doctor Who aufwuchsen. Die Serie erhielt Preise sowohl von Kritikern als auch von den Zuschauern, einschließlich der BAFTA-Auszeichnung für die beste Drama-Serie 2006, und gewann seit 2005 fünfmal in Folge den National Television Award in der Kategorie Drama.

    The Silence - eine Spezies im Doctor-Who-Universum - sind nicht, wie ursprünglich angenommen, eine Rasse von Außerirdischen, sondern ein religiöser Orden bzw. eine 
    religiöse Bewegung (6.08 Let's Kill Hitler). In der zweiteiligen Eröffnung von Staffel 6 der Fortsetzungsserie (6.01 The Impossible Astronaut, 6.02 Day of the Moon) wurde sie erstmals offiziell vorgestellt, waren jedoch bereits mehrfach in Form des ab Staffel 5 verwendeten Zitats „Silence will fall“ (dt. etwa „Stille wird kommen“; vgl. Folge 5.01 The Eleventh Hour 
    und 5.06 The Vampires of Venice) erwähnt worden. Zunächst wurde der Begriff Silence 
    lediglich mit einer bestimmten Spezies von Außerirdischen des Ordens in Verbindung 
    gebracht, da deren Name, sofern sie einen haben, bislang unbekannt ist. Optisch haben diese einen langgezogenen Kopf, welcher an Edvard Munchs Bild "Der Schrei" erinnert, welchen die Maskenbildner als Vorlage verwendeten. [WIKIPEDIA]



    Ein "Silence" aus Dr. Who - laut dem Produzenten Steven Moffat explizit der Figur aus "Der Schrei" von Edvard Munch nachempfunden ...!!!

    Nach all diesen "halbseidenen" Alien-Recherchen in Bezug auf Edvard Munch hege ich allmählich den Verdacht, mit ihm quasi den "Vater" - zumindest aber den Ur-Ur-Großvater aller "Alien"-Gestaltungen und -Designs dingfest gemacht zu haben ... - quasi den Ur-"Schöpfer" aller "Alien-Ikonographie" ...

    Allerdings hat der Produzent der Serie "Dr. Who", Steven Moffat, wohl zur Gestaltung seiner, wie er sagt, ausdrücklich Munch nachempfundenen "Silences"-Figuren, geäußert, das menschliche Unterbewusstsein würde für die Darstellung Außerirdischer in der [quasi "archetypischen"] Phantasie immer auf "Ungeborenes" - aber Humanoides - also fötenähnliches, bildlich zurückgreifen ... - also bleibt uns letztlich wieder nur die ewige Frage: Was war zuerst - Huhn oder Ei ...???

    siehe dazu auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Silence_(Doctor_Who)

    Zum Vergleich hier noch einmal eine Auswahl kulturübergreifender gängiger Alien-Darstellungen - im Internet zum Herunterladen als Wallpaper angeboten:

    http://doblelol.com/10/openclipart-funny.htm

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    NSA-Skandal: 

    Fakten, Fragen, Finten

    Von Veit Medick und Philipp Wittrock


    Schluss, aus, vorbei: Mit vereinten Kräften versucht die Bundesregierung, die Debatte um den US-Geheimdienst NSA zu beenden. Sie sieht die Kernvorwürfe ausgeräumt. Stimmt das? Eine Übersicht.

    Berlin - Geht es nach der Bundesregierung, ist es jetzt auch mal gut mit dieser Spähaffäre. Weil der US-Geheimdienst NSA sowie die britischen Kollegen schriftlich zusicherten, sich hierzulande stets an Recht und Gesetz zu halten, erklärt die Koalition die Diskussion für beendet. Der Verdacht der "Totalausspähung" deutscher Bürger sei vom Tisch, sagt Kanzleramtschef Ronald Pofalla. Viele Vorwürfe hätten sich "in Luft aufgelöst", frohlockt Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).



    Es ist eine etwas eigenwillige Interpretation der Dinge. Wenn man den Blick nüchtern auf die Sachlage lenkt, wird rasch deutlich, dass von einer Klärung der Vorwürfe nicht die Rede sein kann. Im Gegenteil. Nicht einmal der Kernvorwurf ist ausgeräumt.

    Unwidersprochen ist bislang die Darstellung, mit der die Debatte - auch in Deutschland - überhaupt erst begann. Mit Hilfe des Programms "Prism", so steht es in den Dokumenten des NSA-Whistleblowers Edward Snowden, hat die NSA Zugriff auf Daten so ziemlich aller großen Internetkonzerne und kann den kompletten Informationsstrom überwachen, der über US-amerikanische Server fließt. Mit dem Programm "Upstream" kann die Behörde zudem die Daten von Unterseekabeln anzapfen.

    Der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) ist den Snowden-Dokumenten zufolge ein ähnlich eifriger Datensammler. Über das Programm "Tempora" spähen die Briten demnach sämtliche Daten aus, die über das transatlantische Glasfaserkabelnetz nach Großbritannien hinein- oder aus dem Land hinausfließen. Weil keine dieser Darstellungen bislang widerlegt ist, ist davon auszugehen, dass NSA und GCHQ einen Großteil der globalen Kommunikation speichern können.

    Und so sind - anders, als die Bundesregierung suggeriert - natürlich auch die Daten deutscher Bürger betroffen, und zwar in möglicherweise massivem Umfang. Um jene deutschen Internetnutzer, die etwa Facebook, Apple oder Google verwenden, Firmen also, auf deren Daten die NSA Zugriff hat, kümmern sich mutmaßlich die Amerikaner. Bei der deutschen Kommunikation, die über Glasfaserkabel und Internet-Knotenpunkte läuft, kommen zusätzlich die Briten ins Spiel. Die Bundesregierung sagt dazu: nichts.

    Schriftliche Zusicherungen von NSA und GCHQ

    Stattdessen beruft sie sich auf die schriftlichen Zusicherung der Partnerdienste, sich hierzulande rechtstreu zu verhalten. Pofalla präsentierte sie in dieser Woche stolz in der Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Ob dem wirklich so ist, mag mancher bezweifeln. Wenn die NSA sogar in den USA selbst die Privatsphäre tausendfach verletzt, wie die "Washington Post" unter Berufung auf neue Snowden-Dokumente berichtet - warum sollte sie sich dann ausgerechnet im Ausland rechtstreu verhalten?

    Aber der Punkt ist: Die Dienste brauchen deutsches Recht gar nicht zu brechen. Sie haben genügend andere Wege, um die deutsche Kommunikation auch außerhalb der bundesrepublikanischen Grenzen ziemlich flächendeckend zu überwachen. "Prism" und "Tempora" sind dafür die Instrumente.




    Die Drohnen-Frage

    Ungeklärt ist auch die Frage, die den deutschen Bundesnachrichtendienst betrifft: Half der BND den Amerikanern bei gezielten Tötungen durch Drohnen - ein Vorgehen, das rechtlich hoch umstritten ist? Laut SPIEGEL übermittelt der deutsche Dienst seinen US-Partnern Funkzellendaten aus Afghanistan, aus denen sich Bewegungsprofile verdächtiger Personen erstellen lassen. Die "Süddeutsche Zeitung" und der NDR berichteten über Handy-Nummern, die deutsche Sicherheitsbehörden an ihre amerikanischen Kollegen weiterreichen.


    Der BND bestreitet die Praxis nicht. In Pullach und Berlin betont man, dass die Weitergabe dem Schutz deutscher Soldaten in Krisen- und Kriegsgebieten vor Taliban, Qaida-Kämpfern oder anderen Islamisten dient.

    Dass die USA die Informationen aus Deutschland aber auch dazu verwenden könnten, Terrorverdächtige mit Hilfe von Drohnen aus der Luft auszuschalten, davon will der BND nichts wissen. Zum einen werde die Weitergabe stets an die Bedingung gebunden, dass die Daten nicht für "unangemessene Maßnahmen" wie Folter und Tötungen verwendet werden dürften. Zum anderen behauptet der BND, sie seien "für eine konkrete Zielerfassung zu ungenau".

    Ist das naiv? Oder gibt man sich gezielt unwissend? Man muss wohl davon ausgehen, dass den Amerikanern die Mahnungen der Deutschen auf der Jagd nach Terroristen im Zweifel egal sind. Und Experten sind sich sicher, dass die Handy-Daten sehr wohl dazu taugen, Verdächtige ins Visier zu nehmen oder ihnen auf die Spur zu kommen. Das dürfte man auch beim BND wissen: Intern soll es in der Behörde schließlich massives Unbehagen über die Praxis geben.

    aus: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-will-nsa-affaere-beenden-a-916368.html
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    Ja - es nervt: Diese wochenlange Hinhalte-Taktik von Bundesregierung und NSA und Präsident Obama ... Dieses Hin- und Her-Gezocke - und diese Salamitaktik - genau wie damals in der Wulff-Affäre - irgendwie mit fast der gleichen heißen Nadel gestrickt - und den gleichen Regieanweisungen - vielleicht auch mit den gleichen Akteuren im Hintergrund aus Boulevard-Presse und Bundespresseamt: Da jagt man lieber mit vereinten Kräften den Whistleblower Snowden und berichtet in großer Aufmachung, wie sein Kollege Manning für seine Enthüllungen aus dem Irak sich nun beim amerikanischen Volk entschuldigt hat - und dass er mal, in Frauenkleidern gehüllt, fotografiert worden ist (bin ich auch mal - zum Geburtstag meiner Schwägerin, als ich "Margot Eskens" gemimt habe...: ich in einem Frauenkleid mit Seidenstrümpfen ... - die fotos und sogar ein Video davon existieren ...) - und so beteiligt man sich gleichzeitig an diesem gut gelernten Spiel: "Alles vertuschen!!!" - Sand in die Augen streuen, Nebelkerzen zünden ... - denn jetzt zur Wahlzeit können wir solchen Mist nicht gebrauchen... - lieber Kai Diekmann: Sag uns - wie kriegen wir den Springkasper wieder in den Kasten ... ???

    Zum "Glück" - also auf alle Fälle gerade rechtzeitig - brennt es nun da unten in Kairo - und da ist das Publikum etwas abgelenkt - und die Bundesliga geht auch wieder los ... Ach - das wird schon ... Da kann man schon mal behaupten, diese "Ausspäh-Affäre" sei nie eine Affäre gewesen und  hätte sich "in Luft aufgelöst" (Innenminister Friedrich) - und sei einzig und allein dem Wahlkampf geschuldet - im übrigen westlichen Ausland krähe kein Hahn danach ...Aber - hoffentlich merkt keiner, dass wir noch nichts - aber auch noch gar nichts tatsächlich geklärt haben in diesem NSA-Skandal - außer Spesen nichts gewesen ...Und da präsentieren wir mal diesem tumben Wählervolk die gleiche Geschichte - die jeder Trinker am Morgen danach seiner Frau "verspricht": "Ich will es auch nicht mehr wieder tun ..." - und damit scheint die Trunksucht ein für allemal besiegt ... - während er sich heimlich mit allerhand Tricks ins Gartenhäuschen schleicht - um dort den nächsten Flachmann zu kippen...


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    Bibliolog

    Zachäus muss endlich vom Baum runter!


    OriginalFoto: cw-design / photocase | bearbeitet von S!NEDi

    Eine der wohl beliebtesten Geschichten im Neuen Testament ist die vom Zöllner Zachäus (Lk 19,1-9). Der kleine, aber fiese Zöllner, der Jesus sehen will, es aber aufgrund seiner Statur nicht kann, der darauf hin einen Baum erklimmt, und Jesus sieht ihn da, ruft ihn herunter und lädt sich gleich bei ihm zum Essen ein. Zachäus stimmt freudig zu, ein paar Leute murren, aber Jesus sagt, dass er bei Zachäus genau richtig ist. Der wiederum verspricht, die Hälfte seines Vermögens den Armen zu geben und alle, die er betrogen hat, bekommen ihr Geld vierfach zurück.

    VON FRANK MUCHLINSKY, evangelisch.de

    Hier endet die Geschichte vom Zöller Zachäus abrupt. Als nächstes erfahren wir, dass Jesus ein Gleichnis über Gaben erzählt, aus denen man ordentlich etwas machen soll. Was aus Zachäus wird, erfährt man nicht. Weder erfahren wir, ob Zachäus mit Jesus weiter zieht, noch bekommen wir einen Hinweis darauf, ob Zachäus tatsächlich wahr macht, was er bei Abendessen mit Jesus so vollmundig ankündigt. Dabei ist das doch spannend: Was wird aus solchen Menschen, denen blitzartig klar wird, dass sie ihr Leben ändern müssen und wollen? Wie sagt Jesus zu ihm? "Heute ist diesem Haus Heil widerfahren." Wie wirkt es sich auf das Leben aus, wenn man tatsächlich eine solche Epiphanie hat, wie sie dem Zöllner Zachäus widerfahren ist?

    Fragen nach dem, was die Bibel nicht erzählt

    Solchen Fragen nachzugehen, dazu ist der "Bibliolog" da, eine Methode, bei der mehrere Menschen in dieselbe biblische Rolle schlüpfen und miteinander teilen können, was ihrer Meinung nach diese Person wohl gedacht haben mag, gefühlt oder erlebt. Dieser Ausflug in die Bibel wird von einer gut geschulten Leitung begleitet. Sie führt zunächst in die Geschichte ein, dann gibt sie den Anwesenden die erwähnte biblische Rolle – allen dieselbe. Zu der Rolle kommt eine Frage. In diesem Fall zum Beispiel eine Frage an Zachäus – und zwar ein Jahr nachdem Jesus bei ihm zum Abendessen war: "Zachäus, sag mal, jetzt, ein Jahr später. Wie hat sich dein Leben eigentlich entwickelt, seit Du diese Begegnung mit Jesus hattest?"

    Darf man das? 

    Darf man das? Darf man einfach so mit der Bibel spielen? Der Bibliolog sagt: O ja, denn es geht hier ja nicht darum, nach etwas zu fragen, was die Bibel selbst beantworten könnte. Wenn man Paulus fragen würde, was er ein Jahr nach seiner Bekehrung in Damaskus so macht, dann wäre das keine zulässige Frage, weil es darauf ja "richtige" Antworten gäbe, zumindest kann man anhand der biblischen Quellen ungefähr errechnen, was der Apostel ein Jahr nach Damaskus tatsächlich macht. Der Bibliolog aber fragt nach dem, was nicht in der Bibel steht, nach den weißen Zwischenräumen zwischen den schwarzen Buchstaben. Also darf man Zachäus nach seinem weiteren Leben nach der Baumbesteigung fragen. Auf diese Frage gibt es nicht nur eine, sondern sehr viele Antworten, von denen keine richtig oder falsch ist, sondern spannend, bereichernd und manchmal so überraschend, dass man beinahe selbst eine "Epiphanie" hat. So sammelt also die Bibliologleitung die verschiedenen Antworten der Teilnehmenden ein und bindet einen Strauß von Auslegungsmöglichkeiten.

    Im Fall von Zachäus durfte ich einmal an einem Bibliolog teilnehmen, in dem genau diese Frage an Zachäus gestellt wurde – ein Jahr danach: "Was machst Du heute?" In der Rolle von Zachäus hatte ich plötzlich ein klares Bild vor Augen von diesem Mann, der tatsächlich von Jesus persönlich Besuch bekommen hatte, dem wirklich sein Geld nicht mehr so wichtig war, der aber trauriger Weise seit diesem Tag regelmäßig auf den Baum kletterte, von dem aus er Jesus gesehen hatte. Ich sah mich als Zachäus am Jahrestag des Besuchs wieder auf dem Ast sitzen und nach Jesus Ausschau halten, der nie wieder vorbeigekommen war, noch jemals wieder kommen würde.

    "Zachäus" versteht, dass Glaube sich entwickeln muss

    "Mein" Zachäus saß da, und endlich wurde ihm klar, dass er etwas Entscheidendes übersehen hatte, nämlich, dass es anders weitergehen musste. Er kletterte vom Baum und machte sich auf den Weg hinaus aus seiner Stadt, um nachzusehen, was aus Jesus wohl geworden sei. Weiter dachte ich als Zachäus nicht. Vielleicht hat er bald erfahren, dass Jesus mittlerweile gekreuzigt und auferstanden war. Ich selbst habe auf jeden Fall durch diesen geliehenen Augenblick erfahren, dass sich der Glaube immer wieder weiterentwickeln muss, wenn er lebendig bleiben will. Wenn wir immer nur wiederholen, was uns einmal gut getan hat, entgeht uns eventuell, dass das Leben weitergeht. Zachäus muss endlich vom Baum runter. Er muss kapieren, dass eine Begegnung mit Jesus nicht mehr so verläuft, wie er das einmal getan hat. Ich bin recht zuversichtlich für meinen erdachten Zachäus. Ich glaube, dass er Menschen gefunden hat, mit denen er Jesus wiedergefunden hat, nur eben anders.

    Der Bibliolog wird mittlerweile an vielen Orten als Methode eingesetzt, die Bibel direkt erlebbar zu machen: In Gottesdiensten, Gemeindegruppen, Schulklassen oder auch auf größeren Veranstaltungen. Immer wieder schafft es der Bibliolog, solche Erkenntnisse entstehen zu lassen – beinahe eine Epiphanie.

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    AUTOR Frank Muchlinsky
    ist Pastor und betreut bei evangelisch.de verschiedene Seiten

    http://www.josefstal.de/bibliolog/index.html
    http://m.evangelisch.de/artikel/76515/epiphanie-dank-bibliolog










    ..........................

    ANHANG: IN EIGENER SACHE
    DOPPEL-JUBILÄUM
    1500 + 100


    S!NEDi: photo|graphic zum "doppel-jubiläum"


















    Mit dem heutigen Tag - diesem Post - diesem "Impuls für die Woche" feiere ich hier ein kleines Doppeljubiläum:

    Seit dem 04.10.2010 ist dieses Blog hier regelmäßig online - und dieser Post hier ist der 1.500-ste seiner Art - und dieser "Impuls für die Woche" (vormals: "(m)ein wort zum sonntag") geht in die 100.-ste Ausgabe.
    Seit 1049 Tagen blogge ich somit hier herum - völlig unkommerziell und einzig und allein zu Ihrem und meinem "Vergnügen" [was sich aber bei den behandelten Themen nicht immer einzustellen vermag ...] - seit 149 Wochen und 6 Tagen - haben 53.049 Besuche dieses Blog "heimgesucht" - aus 117 Staaten: eine stolze Zahl von Gästen aus im wahrsten Sinne des Wortes "aller Herren Länder" - in einem langen Zeitraum - fast schon eine kleine "Epoche" - mit vielen Ereignissen und "Umwälzungen" - immer im jeweiligen nunc|hic - jetzt|hier ... 

    1. ein paar wenige Monate nach dem Beginn dieses Blogs zunächst die Katastrophe von "Fukushima" - und der (angebliche) bundesrepublikanische Ausstieg aus der Atomstromerzeugung - für mich eine Zäsur im lebenslangen Kampf gegen Atomenergie: und mit dieser sicherlich einer der schrecklichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte zeigte sich in der ersten Reaktion gleichzeitig der Beginn eines zarten weltweiten Hoffnungsschimmers der Vernunft und des Umdenkens - und sicherlich ist das auch ein Einschnitt in den menschlichen Gefühls- und Verarbeitungsreaktionen und ihrer relevanten politischen Umsetzung gewesen: ich habe sie hier im Blog die "Post-Fukushima"-Zeit genannt, die Epoche "danach" ...

    2. dann die Rücktritte von Guttenberg, Wulff und Annette Schavan, die ich hier kritisch begleitete und kommentierte: "Hochmut kommt vor dem Fall" - Die Redensart stammt aus der Bibel Spr 16,18 in der Übersetzung Martin Luthers und hieß in einer ersten Übersetzung "Stolzer Mut kommt vor dem Fall"...

    3. die Aufdeckung der Morde des rechtsradikalen "NSU" und die überaus schlappen Erkenntnisse oder besser Nicht-Erkenntnisse unserer ach so informierten Geheimdienste gegenüber "Rechts" - auf dem "rechten" Auge blind (vgl. auch die Diskussion um den NSA-Skandal ...).

    4. und nun - vor ein paar Wochen - die Enthüllungen durch Edward Snowden von scheinbar seit Jahren üblichen, unvorstellbaren und ungeheuerlich umfassenden Datenausspähungen des einfachen Bürgers durch Geheimdienste - die auch durch die derzeitige Bundesregierung bewusst vertuscht, verharmlost, kaschiert und mit verschleppt werden (das 10 Jahre währende relativ amateurhaft angelegte NSU-Mordkomplott konnte aber eine solche minutiöse und haarkleine Überwachung nicht offenlgen !!! - nach dem Motto: Was ich nicht suche kann ich auch nicht finden ..., wahrscheinlich sind aber die Bankverbindungen und das Konsumverhalten von Beate Zschäpe und alle Handy-Nummern fein säuberlich irgendwo hinterlegt ...). 

    5. Das wichtige Buch von Frank Schirrmacher: "EGO", das die Augen ein klein wenig geöffnet hat im Hinblick auf die unmerklichen Manipulationen jedes Einzelnen bei seiner Konsumteilnahme vor dem wirtschaftlichen globalen Gesamtkontext durch die automatisierten Algorithmen riesiger Rechenzentren, die die Welt abzocken und an den Rand des vollständigen "Blackouts" stürzen können - die aber auch genau die "Bedürfnisse" des "Marktes" analysieren und auch "wecken" können - just wie man es gerade "benötigt"...

    6. die schwierige Frage der gesellschaftlichen Aufgaben zu einer "Inklusion", nämlich einer Er- und Einschließung sämtlicher Spielarten menschlichen Seins als Erweiterung und Ressource gesellschaftlichen Zusammenlebens nach dem "Diversity"-Ansatz - und die Überwindung aller ausschließenden Mechanismen - auch die Überwindung von sogenannten "Grenzen" und "Grenzziehungen" ... - bei gleichzeitiger Respektierung persönlicher Identitätskriterien (z.B. "Heimat" ...)

    7. und gleichzeitig die Feststellung, dass erreichte und erkämpfte demokratische Grundorientierungen insgesamt - vielleicht weltweit - plötzlich zur Disposition gestellt werden - und fundamentalistisch-konservative Strukturen an Zustimmung gewinnen ... - bzw. ihren Standpunkt erhalten und z.T. erweitern. 

    - um nur einige Schwerpunktthemen dieses Zeitraumes zu nennen - alles in allem sicherlich mehr Grund zur Sorge als Gründe zur Freude ... 

    Dieses Blog dient aber auch von Anfang an in erster Linie als eine Veröffentlichungs-Möglichkeit meiner kreativen "Bild- und Illustrations-Materialien", meiner (Music)Slideshows usw., mit denen ich "etwas mitzuteilen gedenkeund die entsprechenden Ergebnisse meiner Photographien und Photobearbeitungen mit verwenden kann - dabei dominiert die künstlerische Freiheit, entsprechende Motive mit den Mitteln der photographischen Datenverarbeitung visuell in Szene zu setzen - denn das gilt ja immer noch: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ... 

    Was treibt mich immer wieder an, dieses Blog zu füttern ?: in erster Linie ist das sicherlich meine Empörung über eine Vielzahl von Zuständen auf diesem Globus - aber auch meine Faszination bei neuen bizarren und ungeheuerlichen Entdeckungen und Aufdeckungen - aber auch der Wunsch dabei, meine Kreativität zu kanalisieren - und "auf dem Laufenden" zu (er)halten - die Gewissheit dabei: Es gibt dümmere Freizeitgestaltungen als zu bloggen und Photos mit Photoshop künstlerisch aufzupeppen ...

    Ein besonderes Anliegen ist mir aber, spirituelle und mystische Themen regelmäßig mit in den Blogger-"Alltag" zu transportieren: Der Theologe Karl Rahner (1904 - 1984) hat nämlich gesagt: „Die Kirche der Zukunft wird eine mystische Kirche sein, oder sie wird nicht mehr sein." - und ich meine, deshalb schon müssen diese geistig-seelischen Ressourcen aus einem antiken und mittelalterlich verorteten fernen Himmel heruntergezogen und befreit werden - der "Himmel" findet permanent mitten in uns und unter uns statt ... - auch der "Himmel" muss also mit inkludiert werden...
    ("Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch." Lukas 17,20b/21 )
    - Auf denn ... - und danke für Ihre immer wieder treue Wiederkehr zu diesem Blog ...



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    IN EIGENER SACHE:

    DOPPEL-JUBILÄUM
    1500 + 100

    UND HIER IN DER WIEDERHOLUNG:
    DER 1501. POST


    S!NEDi: photo|graphic zum "doppel-jubiläum"



















    Mit dem heutigen Tag feiere ich ein kleines Doppeljubiläum:

    Seit dem 04.10.2010 ist dieses Blog hier regelmäßig online - und dieser Post hier ist der 1.500-ste seiner Art - und die"Impulse für die Woche" (vormals: "(m)ein wort zum sonntag") gehen in die 100.-ste Ausgabe.

    Seit 1049 Tagen blogge ich somit hier herum - völlig unkommerziell und einzig und allein zu Ihrem und meinem "Vergnügen" [was sich aber bei den behandelten Themen nicht immer einzustellen vermag ...] - seit 149 Wochen und 6 Tagen - haben 53.049 Besuche dieses Blog "heimgesucht" - aus 117 Staaten: eine stolze Zahl von Gästen aus im wahrsten Sinne des Wortes "aller Herren Länder" - in einem langen Zeitraum - fast schon eine kleine "Epoche" - mit vielen Ereignissen und "Umwälzungen" - immer im jeweiligen nunc|hic - jetzt|hier ... 


    1. ein paar wenige Monate nach dem Beginn dieses Blogs zunächst die Katastrophe von "Fukushima" - und der (angebliche) bundesrepublikanische Ausstieg aus der Atomstromerzeugung - für mich eine Zäsur im lebenslangen Kampf gegen Atomenergie: und mit dieser sicherlich einer der schrecklichsten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte zeigte sich in der ersten Reaktion gleichzeitig der Beginn eines zarten weltweiten Hoffnungsschimmers der Vernunft und des Umdenkens - und sicherlich ist das auch ein Einschnitt in den menschlichen Gefühls- und Verarbeitungsreaktionen und ihrer relevanten politischen Umsetzung gewesen: ich habe sie hier im Blog die "Post-Fukushima"-Zeit genannt, die Epoche "danach" ...

    2. dann die Rücktritte von Guttenberg, Wulff und Annette Schavan, die ich hier kritisch begleitete und kommentierte: "Hochmut kommt vor dem Fall" - Die Redensart stammt aus der Bibel Spr 16,18 in der Übersetzung Martin Luthers und hieß in einer ersten Übersetzung "Stolzer Mut kommt vor dem Fall"...

    3. die Aufdeckung der Morde des rechtsradikalen "NSU" und die überaus schlappen Erkenntnisse oder besser Nicht-Erkenntnisse unserer ach so informierten Geheimdienste gegenüber "Rechts" - auf dem "rechten" Auge blind (vgl. auch die Diskussion um den NSA-Skandal ...).

    4. und nun - vor ein paar Wochen - die Enthüllungen durch Edward Snowden von scheinbar seit Jahren üblichen, unvorstellbaren und ungeheuerlich umfassenden Datenausspähungen des einfachen Bürgers durch Geheimdienste - die auch durch die derzeitige Bundesregierung bewusst vertuscht, verharmlost, kaschiert und mit verschleppt werden (das 10 Jahre währende relativ amateurhaft angelegte NSU-Mordkomplott konnte aber eine solche minutiöse und haarkleine Überwachung nicht offenlgen !!! - nach dem Motto: Was ich nicht suche kann ich auch nicht finden ..., wahrscheinlich sind aber die Bankverbindungen und das Konsumverhalten von Beate Zschäpe und alle Handy-Nummern fein säuberlich irgendwo hinterlegt ...). 



    5. Das wichtige Buch von Frank Schirrmacher: "EGO", das die Augen ein klein wenig geöffnet hat im Hinblick auf die unmerklichen Manipulationen jedes Einzelnen bei seiner Konsumteilnahme vor dem wirtschaftlichen globalen Gesamtkontext durch die automatisierten Algorithmen riesiger Rechenzentren, die die Welt abzocken und an den Rand des vollständigen "Blackouts" stürzen können - die aber auch genau die "Bedürfnisse" des "Marktes" analysieren und auch "wecken" können - just wie man es gerade "benötigt"...

    6. die schwierige Frage der gesellschaftlichen Aufgaben zu einer "Inklusion", nämlich einer Er- und Einschließung sämtlicher Spielarten menschlichen Seins als Erweiterung und Ressource gesellschaftlichen Zusammenlebens nach dem "Diversity"-Ansatz - und die Überwindung aller ausschließenden Mechanismen - auch die Überwindung von sogenannten "Grenzen" und "Grenzziehungen" ... - bei gleichzeitiger Respektierung persönlicher Identitätskriterien (z.B. "Heimat" ...)


    7. und gleichzeitig die Feststellung, dass erreichte und erkämpfte demokratische Grundorientierungen insgesamt - vielleicht weltweit - plötzlich zur Disposition gestellt werden - und fundamentalistisch-konservative Strukturen an Zustimmung gewinnen ... - bzw. ihren Standpunkt erhalten und z.T. erweitern. 

    - um nur einige Schwerpunktthemen dieses Zeitraumes zu nennen - alles in allem sicherlich mehr Grund zur Sorge als Gründe zur Freude ... 

    Dieses Blog dient aber auch von Anfang an in erster Linie als eine Veröffentlichungs-Möglichkeit meiner kreativen "Bild- und Illustrations-Materialien", meiner (Music)Slideshows usw., mit denen ich "etwas mitzuteilen gedenke" und die entsprechenden Ergebnisse meiner Photographien und Photobearbeitungen mit verwenden kann - dabei dominiert die künstlerische Freiheit, entsprechende Motive mit den Mitteln der photographischen Datenverarbeitung visuell in Szene zu setzen - denn das gilt ja immer noch: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ... 

    JA - was treibt mich immer wieder an, dieses Blog zu füttern ?: in erster Linie ist das sicherlich meine Empörung über eine Vielzahl von Zuständen auf diesem Globus - aber auch meine Faszination bei neuen bizarren und ungeheuerlichen Entdeckungen und Aufdeckungen - aber auch der Wunsch dabei, meine Kreativität zu kanalisieren - und "auf dem Laufenden" zu (er)halten - die Gewissheit dabei: Es gibt dümmere Freizeitgestaltungen als zu bloggen und Photos mit Photoshop künstlerisch aufzupeppen ...

    Ein besonderes Anliegen ist mir aber, spirituelle und mystische Themen regelmäßig mit in den Blogger-"Alltag" zu transportieren: Der Theologe Karl Rahner (1904 - 1984) hat nämlich gesagt: „Die Kirche der Zukunft wird eine mystische Kirche sein, oder sie wird nicht mehr sein." - und ich meine, deshalb schon müssen diese geistig-seelischen Ressourcen aus einem antiken und mittelalterlich verorteten fernen Himmel heruntergezogen und befreit werden - der "Himmel" findet permanent mitten in uns und unter uns statt ... - auch der "Himmel" muss also mit inkludiert werden... ("Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch." Lukas 17,20b/21 )

    - Auf denn ... - und danke für Ihre immer wieder treue Wiederkehr zu diesem Blog ...





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    AUFGESCHNAPPT - AUFGELESEN - AUFGEPEPPT - AUFGEREGT


    Wahlwette in SPIEGEL-ONLINE | Stand: 19.08.2013

    ROT-ROT-GRÜN: 48,0 %
    SCHWARZ-GELB: 43,8 %
    ROT-GRÜN: 40,8
    SCHWARZ-GRÜN: 52,2

    Es gibt nach den neuesten Wahlprognose-Analysen zur Bundestagswahl am 22.09. nur noch drei Koalitionsmöglichkeiten - und alle mit Angela Merkel als Kanzlerin, also alle ohne einen wirklichen politischen Wechsel:


    • Fortsetzung Schwarz-Gelb: 43,8 % (Minderheitenregierung)
    • Die große Koalition: 64,6 %
    • Schwarz-Grün: 52,2 %


    Alle, die es mit der SPD gut meinen, haben deshalb alle Gründe, die Koalitionsstrategie kurz vor Toresschluss noch einmal neu zu überdenken. Es muss endlich eine Machtoption her.

    Die einzige Chance zu einem wirklichen Wechsel ist Rot-Rot-Grün

    Manchmal hat man im politischen Leben nur die Wahl zwischen einer schlechten und einer weniger schlechten, jedenfalls einer nicht eindeutig guten Perspektive. In dieser Situation befindet sich die SPD-Führung. Die schlechte Perspektive ist die nahezu sichere vernichtende Niederlage. Die nicht eindeutig gute, jedenfalls schwierige Perspektive ist die Perspektive Rot-Rot-Grün.

    Die Zusammenarbeit mit der Linkspartei ist vielfältig diffamiert. Die SPD Führung selbst hat an der Ausgrenzung mitgewirkt. Sie hat nichts getan gegen die Stigmatisierung der Linken und damit ihrer eigenen Machtperspektive am meisten geschadet. Und vor allem der Hoffnung auf die Umsetzung ihres Wahlprogramms die Glaubwürdigkeit genommen. Die Aufnahme der Option einer „linken“ Mehrheit in die Wahlstrategie für den 22. September böte wenigstens die Chance, den eigenen Anhängern und den potentiellen Wählern und Wählerinnen eine, wenn auch kleine, Chance zum Machtwechsel zu bieten.

    Ob die SPD-Führung allerdings zu dieser Einsicht noch fähig ist, ist mehr als fraglich. Sie war ja auch im Blick auf die bisherige Strategie mit der Illusion Rot-Grün nahezu komplett beratungsresistent.

    Für die meisten, den politischen Wechsel Wünschenden ein klarer Fall: Die Linkspartei weiter stärken  ...

    Angesichts der bisherigen Koalitionsstrategie von SPD und Grünen und angesichts der Aussichtslosigkeit von Rot-Grün, die Wahl zu gewinnen und dann auch eine andere Politik als Merkel und ihre Regierung zu machen, bleibt den Kritikern der neoliberalen Ideologie mit NSA-Überwachung und nur widerwilligem Atomausstieg - sowie enormen Rüstungsexporten auch in die Brennpunkte dieser Welt, und auch den Kritikern von Militäreinsätzen - nur die Entscheidung für eine wie auch immer geartete Kooperation mit der Linkspartei. Die LINKE hat große Chancen, über die 5 % zu kommen. Sie zu stärken und gezielt für sie zu werben macht Sinn selbst dann, wenn sich die SPD-Führung nicht dazu entschließen kann, sich öffentlich für eine Koalition mit der Linkspartei auszusprechen.

    Die Entwicklung innerhalb der Linkspartei zwingt kritische Beobachter allerdings auch zu einer kritischen Prüfung ...

    Die Linkspartei hat bei der letzten Bundestagswahl 2009 11,9 % der Stimmen erreicht. Heute schwanken die Umfrageergebnisse zwischen 7 % und 8 %. Das gute Ergebnis von 2009 war das Ergebnis eines relativ breiten und vielfältigen Bündnisses von Ost und West, von Gewerkschaftern und Intellektuellen, von Gysi und Lafontaine, von Bartsch und Wagenknecht, von Kipping und Riexinger, usw. Aus einer einigermaßen kooperativen und erfolgreichen Vielfalt ist inzwischen eine teilweise einfallslose Intrige geworden. Die Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger bemühen sich um Integration. Aber unter der Decke wird mit harten Bandagen gekämpft. Offensichtlich legen es die Freunde um Dietmar Bartsch sogar darauf an, die Ergebnisse im Westen zu drücken, um ihre eigene Machtposition in der Partei und insbesondere in der künftigen Bundestagsfraktion zu stärken. Das ist schlimm und schade zugleich. Denn auch die Linkspartei braucht die skizzierte Vielfalt - nach einem andernorts in Bezug auf die Diskussion um die "Inklusion" eben ebenfalls einen "diversity"-Ansatz ...

    Und das gilt nicht nur für die Linkspartei intern - sondern auch für die "Mehrheit links von der Mitte" (konstatierte einst: Willy Brandt) insgesamt bleibt also zu Frau Merkel als Alternative nur: Inklusion aller politisch linken Kräfte - eben nach diesem "diversity"-Ansatz und nach dem Sponti-Motto: "Wir haben keine Chance - aber die sollten wir nutzen" ...


    S!NEDi|graphic: Koalitionsverhandlungen


    Text: unter maßgeblicher Verwendung eines Artikels von den NachDenkSeiten vom 19. August 2013 um 9:29 Uhr: Zur Konstellation vor der Wahl | von Albrecht Müller | http://www.nachdenkseiten.de/?p=18337

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    Szene XIII aus dem alten Film: 

    "Pack schlägt sich und Pack verträgt sich" 


    mit 
    Mercy & Stone 
    in den Hauptrollen 
    als verflixtes Paar:

    STONE GRÜBELT IM ALLEINGANG


    NUR EINE MEHRHEIT 
    "LINKS VON DER MITTE" -
    - LIEBER GENOSSE STONE -
    HAT DIE CHANCE AUF EINE KOALITIONSMEHRHEIT
    WENN DU MERCY ALS KANZLERIN
    VERHINDERN WILLST - 
    ALSO - DENK UM - UND TRAU DICH:
    ROT-ROT-GRÜN ...

    WIR HABEN [SONST] KEINE CHANCE - 
    ABER DIE SOLLTEN WIR NUTZEN ...



    MUSIC ANCLICKEN AUF LAUTSPRECHER-SYMBOL

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    ROT-ROT-GRÜN bzw. MINDERHEIT
















    Eine Bundesregierung mit Links oder gar mit Minderheit - das sind immer noch die großen politischen Tabus in Deutschland. Und in den vergangenen Wochen haben sich Sozialdemokraten und Linke geradezu in die Hand versprochen, diese Tabus nicht zu verletzen. Merkel dankt! Aber was soll das? Sozialdemokraten und Linke müssten inzwischen bemerkt haben: Mit einem "Weiter so!" wird kein Genosse Kanzler.

    Was die Minderheitsregierung angeht, hält Linken-Ikone Gregor Gysi das für "nicht verantwortbar". Und Gabriel sagt, beinahe wortgleich über eine Tolerierung durch die Linken: "Das wäre unverantwortlich und deswegen wird es so was ganz sicher mit der SPD nicht geben." Dann ist man sich also immerhin in diesen Fragen völlig einig. Zu Unrecht. Die Linken sind nicht "unkalkulierbar" und eine Minderheitsregierung ist durchaus zu verantworten - wenn man sie richtig führt.

    Hannelore Kraft hat das in Nordrhein-Westfalen vorgemacht. Da leben 17,5 Millionen Einwohner - immer noch. Die Düsseldorfer Minderheitsregierung hielt anderthalb Jahre und man sieht nicht, wie sie dem Land oder der Demokratie oder sonst wem geschadet haben könnte. Außer der CDU. Es ist ein Zeichen für die freiwillige Selbstbeschränkung der deutschen Medien und der deutschen Politik, dass die Minderheitsregierung in solchem Misskredit steht.

    Das Wünschbare ins Machbare wandeln

    Wenigstens der ehemalige Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf hat neulich in der Online-Ausgabe des Magazins "Cicero" ein Plädoyer dafür gehalten. "Wechselnde Mehrheiten bedeuten (...) einen Zugewinn an Demokratie, weil politische Entscheidungen wieder aus den Hinterzimmern der Koalitionsausschüsse und Kungelrunden ins Parlament verlagert werden und unterschiedliche politische Konzepte wieder deutlich werden."

    Wohlgemerkt: Minderheitsregierung ist etwas anderes als Tolerierung. Die ist ja nichts als eine versteckte Koalition des schlechten Gewissens. Hannelore Kraft nannte ihre Regierung dagegen "Koalition der Einladungen". Was für ein hübsches Wort! Es liegt darin eine freundliche Leichtigkeit, die dem Denken in den Begriffen von Koalitionsdisziplin und vom Kleineren Übel längst abhanden gekommen ist. Bei zwei Haushalten konnte die Ministerpräsidentin auf die Linken setzen. Den "Schulkonsens" erreichten SPD und Grüne zusammen mit der CDU. Ihre Pläne zur Reform der Kommunalfinanzen wiederum fanden keine Unterstützung bei CDU und Linken, dafür aber bei der FDP.

    Das ist kein politisches Chaos. Das nennt man Demokratie. Das hat auch Gysi noch nicht verstanden, der neulich gesagt hat: "Was soll eine Bevölkerung mit einer Bundesregierung anfangen, die in den Fragen A und B mit der Linken und bei den Fragen C und D mit der Union stimmt, dann vielleicht mit der FDP? Es widerspricht dem gegebenen Demokratieverständnis." Gerade dieses Verständnis gilt es endlich zu erneuern! Hannelore Kraft sagte ihrem Parlament am Ende: "Wir haben etwas vorangebracht, was anfangs niemand geglaubt hat und was der Demokratie gutgetan hat."
    Wer sagt, Politik sei die Kunst des Machbaren, greift zu kurz. Politik ist die Kunst, das Wünschbare ins Machbare zu wandeln.

    Mit den sagenhaften Worten "Mehr Demokratie wagen" begann Willy Brandts Kanzlerschaft. Inzwischen ist die Lage ernster geworden. Auf ein Mehr wagen wir gar nicht zu hoffen. Der Kanzler-Kandidat der SPD sollte einfach plakatieren lassen: "Demokratie wagen!" Das wäre schon was. Aber will Peer Steinbrück das? Will die SPD das? Oder - mit Gregor Gysi: "Es geht immer um die Frage: Bleibt die SPD auf der Gegenseite oder nicht?"




    aus: S.P.O.N. - Im Zweifel links: Demokratie wagen! - Eine Kolumne von Jakob Augstein - 
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/augstein-kolumne-warum-die-spd-mit-den-linken-kooperieren-soll-a-917271.html

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    S!NEDi|photography: der erste blick ist ein silberblick



    auf den ersten blick

    der erste blick
    ist ein silberblick
    ins rosige glück

    das licht damals
    hinter all den astlöchern
    vorüberziehend

    da sammeln sich formen
    und farben
    da sortiert sich diffus

    der erste blick 
    beim allerersten augenaufschlag
    nach langer abstinenz

    ein erstes blinzeln vielleicht
    noch blutverkrustet
    direkt nach dem engen geburtskanal

    das ist doch supergeil,
    wenn die sonne dann noch 
    durch die ohrläppchen scheint -

    das gesamte antlitz im licht ...
    die ränder der pupillen 
    die blätter silbern glitzernd

    das ist doch ein geschenk
    in der geburtshilfe:
    der beginn all der neugier

    der erste blick
    ist ein silberblick
    ins rosige glück

    sinedi

















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    Drucken Sie sich dieses Motiv in Postkartengröße auf Fotokarton aus - adressieren Sie sie an den Menschen Ihres Vertrauens:  Einen schönen Gruß darauf schreiben - und mit 58 Ct. frankieren - und ab geht die Post ...
    Viel Spaß - und gutes Gelingen ...


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    40 Jahre: "Live And Let Die" ist der Titelsong des 1973 gedrehten gleichnamigen James Bond Films von Paul Mc Cartney und seiner Band Wings

    Hier eine s!NEdi|music|slide|show dazu:




    Music an-/ausclicken mit dem Lautsprecher-Symbol




    Live and Let Die 

    Original Songtext (deutsch)

    als du noch jung warst
    und dein herz ein noch offenes buch war

    du sagtest für gewöhnlich, "leben und leben lassen"
    (du weißt du machtest es, du weißt du machtest es, du weißt du machtest es)
    aber diese sich ständig ändernde welt in der wir leben
    bringt dich zum einlenken und weinen

    sage, leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen

    was bedeutet es für dich, 
    wenn du einen job bekommst, du musst ihn gut machen
    du musst die gefährten in die hölle schicken

    du sagtest für gewöhnlich, "leben und leben lassen"
    (du weißt du machtest es, du weißt du machtest es, du weißt du machtest es)
    aber diese sich ständig ändernde welt in der wir leben
    bringt dich zum einlenken und weinen

    sage, leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen
    leben und sterben lassen


    Erstmals in der Bond-Serie war John Barry nicht in die Produktion involviert. Die Filmmusik wurde von dem ehemaligen Produzenten der Beatles, George Martin komponiert.
    Der Titelsong Live and Let Die wurde vom ehemaligen Beatles-Bassisten Paul McCartney und dessen Frau Linda geschrieben und von deren Band Paul McCartney and Wings interpretiert. Die Single erreichte Platz 9 in den britischen Charts und Platz 2 in den USA.
    B. J. Arnau sang eine abgewandelte Version des Titellieds im Film während der in einem Nachtclub spielenden Szene.
    Live and Let Die ist das erste James Bond-Titellied, welches für den Oscar als bester Filmsong nominiert wurde.
    1991 wurde das Titellied von der Gruppe Guns N’ Roses für ihr Album Use Your Illusion I gecovert. Auch Fergie, Geri Halliwell und Chrissie Hynde veröffentlichten Coverversionen des Liedes.

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