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elbphilharmonie: FERTIG

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S!NED!|graphic: elbphilharmonie im bau ...

WIR HABEN "FERTIG" ...

Hamburg: Fast ein Jahrzehnt bestimmten Bauarbeiter das Geschehen an der Elbphilharmonie. Nun hat der Konzern Hochtief offiziell die Schlüssel für das fertige Konzerthaus an die Stadt übergeben

Von Markus Klemm | NW

Hamburg. Die Elbphilharmonie in Hamburg ist fertig - rund neuneinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung. Der Baukonzern Hochtief übergab das Konzerthaus am Montag offiziell an die Stadt. "Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein beeindruckendes Gebäude bekommen, dessen Architektur schon heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist", erklärte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD).

Hochtief feierte die Schlüsselübergabe mit einer besonderen Aktion: Auf der Fassade des gläsernen Baus am Hafen wurden die Lichter am Montagabend so eingeschaltet, dass in riesigen Buchstaben das Wort "FERTIG" zu lesen war.

Die Plaza der Elbphilharmonie - eine Aussichtsplattform zwischen dem historischen Kaispeicher und dem gläsernen Neubau - soll am Freitag mit einem Festakt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Außerdem nehmen Gastronomie und Hotel den Betrieb auf.

Foto: abendblatt


»Das Konzerthaus wird ein Haus für alle«

Die Eröffnungskonzerte in dem neuen Konzerthaus am Hafen sind für den 11. und 12. Januar 2017 vorgesehen.

Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) nutzte die Schlüsselübergabe, um die Grundidee für das Konzerthaus noch einmal für sich zu reklamieren und gleichzeitig Fehler bei der Umsetzung einzuräumen. Die Baukosten waren von anfangs erwarteten 77 Millionen auf inzwischen 789 Millionen Euro gestiegen.

SPD-Politiker Scholz sagte, nach einer schwierigen Startphase hätten alle Beteiligten einen hervorragenden Job gemacht. "Das Architekturbüro Herzog & de Meuron und das Bauunternehmen Hochtief haben mit der Elbphilharmonie etwas Einzigartiges geschaffen." Das Gebäude werde jetzt an Hamburg-Musik übergeben, die die Elbphilharmonie einspielen werde. Im Großen Saal habe der Akustiker Yasuhisa Toyota seine Prüfungen bereits abgeschlossen. Alle Beteiligten seien von der Akustik begeistert.

Ex-Bürgermeister von Beust sagte, Hamburg werde einen der besten Konzertsäle der Welt haben. Allerdings hätte er sich noch mehr gefreut, "wenn das schneller und billiger geworden wäre". Die Entscheidung für den Bau der Elbphilharmonie nannte er weiter gut. "Unterm Strich glaube ich, dass der Plan aufgegangen ist, für Hamburg ein Bauwerk zu schaffen, das internationale Aufmerksamkeit hat, das die Leute begeistert."

Die massiven Kostensteigerungen begründete von Beust mit einer fehlenden Detailplanung und dem Druck der Öffentlichkeit. "Der Hauptfehler ist aus meiner Sicht gewesen, dass am Anfang die Planungstiefe nicht da war", sagte er. Es hätten damals aber alle mitgetragen.

Von Beust brachte auch den in der Vergangenheit aus Kostengründen verworfenen Skywalk - eine Glasröhre mit Laufbändern vom Baumwall zum Konzerthaus - wieder ins Spiel. "In der Zwischenzeit, glaube ich, ist die Akzeptanz und Aufgeklärtheit so, dass man hier dringend ran muss", sagte der 61-Jährige, der in Hamburg von 2001 bis 2010 regierte.

Das Konzerthaus werde ein Haus für alle mitten in der Stadt, sagte der kulturpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, René Gögge: "Aus diesem Anspruch folgen zahlreiche günstige Tickets für Konzerte, intensive Arbeit von Orchestern mit Kindern und Jugendlichen und Formate, die neue Zielgruppen ansprechen werden."

Weinende Musiker

Die erste Probe im Großen Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie war für Dirigent Thomas Hengelbrock und sein Orchester ein einzigartiges Erlebnis. "Wir wussten sofort, mit dem ersten Paukenschlag: Das wird fantastisch", sagte Hengelbrock, Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Es seien "jedem im Raum die Tränen heruntergelaufen, wirklich jedem". Gespielt wurde die erste Symphonie von Johannes Brahms, für Hengelbrock "ein unglaublicher Moment". Der Konzertsaal wird am 11. Januar eröffnet.

© 2016 Neue Westfälische, Donnerstag 03. November 2016

gefunden: WESTFALEN-BLATT: 3.11.2016



ja - "ich habe FERTIG" ... - ich habe diese elbphilharmonie hier oft als nasses millionengrab bezeichnet: und das ist und bleibt es ja auch - aber wie so oft: aus einem grab wächst oft etwas schönes grandioses: endlich ist es also geschafft: "FERTIG" verkünden leuchtlettern in die nacht ... - und das ist auch gut so - damit die elbphilharmonie nicht als alptraum endet ...

vor 4 jahren war ich in hamburg und konnte diese gigantische baustelle immer wieder zumeist aus der ferne bewundern oder betrauern - je nach gusto - und habe dann auch von einem photo damals die graphic oben gemacht - so als skizze noch - unfertig halt ... - und davon kündet auch die lettergraphic ganz unten - 

nun gut, wir wollen nun keine "leichenfledderei" mehr betreiben - und uns einfach an der neuen philharmonie erfreuen: FERTIG ... S!

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