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    alles hängt zusammen

    Globalisierung und Terror
    Die neue Welt ist brutal

    Eine Kolumne von Henrik Müller

    Anti-Terror-Einsatz in Belgien: Zahl der Krisen und Konflikte nimmt zu | DPA



    Stabil und friedlich sollte die globalisierte Welt sein, das war die Hoffnung. Sie hat sich nicht erfüllt. Die Globalisierung schafft nicht nur ihre eigenen Gegner - sie bedroht sich am Ende sogar selbst.


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    figur|grund - S!NEDi|photography

    eine illumination 
    es ist nacht
    der erste schnee -
    da kriecht wie an
    jedem abend
    aus dem grund
    aus dem boden
    schnurstracks 
    ein lichtkegel
    in die höh
    tastend fast
    suchend
    und trifft auf das rund
    dieser welt
    und auf das kreuz
    auf das kreuz
    mit dieser welt
    und verhuscht sich
    weiter nach oben
    zergeht
    im gestöber
    im nebel schließlich
    der raster
    der pixel
    der tröpfchen
    dort
    aus dem nichts wird
    durch licht
    die figur
    nimmt gestalt an
    und sinkt zurück
    in das - was wir wider besseren
    wissens
    n i c h t s   nennen

    s!ned!
     

    0 0


    S!: zünde kommt von sünde



    finaler countdown eines selbstmordattentäters 
    diesmal
    : zum nachteil des volkes israel

    vierzehn
    ich muss es
    tun - da vorn geht ali - sechzig
    meter vor mir - links von
    mir - wegen dem winkel der
    geschosse - ganz ruhig - nasses
    grobes kopfstein
    pflaster - der
    countdown läuft - die
    hände schwitzen - wir haben bei
    fünfzehn angefangen zu
    zählen - müde

    dreizehn                                         
    bei null drücken ali und
    ich gleichzeitig auf den
    knopf - in der linken
    nassen faust - auf den
    zündungsauslöser -
    elektronik - auf den knopf wie
    im lager so oft geübt -
    regenrinne marlboro
    plakatwand mit rotem
    rennwagen - mein kommandant
    wird stolz auf
    mich sein - ganz gewiss

    zwölf
    dann wird der
    sprengstoff in der
    weste aktiviert und
    präzise gezündet - bus
    haltestelle grün
    kreuzung theater - tel
    aviv: dario fo
    nobelpreisträger

    elf
    dann werde ich ein
    held sein - bushalte
    stelle linie achtzehn
    grün neonlicht - ich muss
    es tun

    zehn
    das dorf daheim wird
    ehrfürchtig von
    mir ... - alle werden trauern -
    wehklagen viele tage - der
    geruch meines schaf
    fells - linie acht
    zehn grün ampel

    neun
    und fatima -
    auch sie wird
    an mich denken - in
    liebe - und weinen wird
    sie - ihre augen ... - scheiße -
    jetzt nicht ihre augen ... -
    verschwimmend der blick ... -
    buslinie
    achtzehn grün

    acht
    der rest - der
    rost - der stachel
    draht - nie keine chance
    nicht - wellblech disteln - die
    augen - scheiße - wieder
    diese augen - da ein
    kind - ein kleines kind schreit -
    blickt sich um - mein kopf
    platzt gleich - der herz
    schlag dröhnt in mir - grün zum
    grünen schild da drüben el-
    al-plakat: in die ganze
    welt - ich muss - ich muss - mein kommandant
    ist stolz auf mich

    sieben
    wir müssen näher ran und
    in die menschen
    gruppe da drüben - mit
    dem kind - mit dem kind - denn
    es sollen doch viele ... - hat
    der kommandant gesagt - möglichst
    viele - und um mich wird das ganze
    dorf trauern - das ganze
    land - linie acht
    zehn grün bordstein

    sechs
    los ali geh
    weiter nach links
    rüber - achte auf den winkel - wie
    im lager geübt - wegen der
    geschosse aus metall
    splitter die sie bei
    gemengt haben - grüne
    bushalte mit benettoncolor
    plakat mit den gedärmen im
    schlachthof - ich muss es

    fünf
    der tod ist befreiung - ist
    der sieg - der sieg - ja -
    zäh ist mein volk - ich bin
    ein held - ein kämpfer - mein
    heldenhaftes volk - wir
    werden siegen - das un
    glück meiner feinde ist mein
    glück - fatima - schleier - augen -
    haut ab - augen - scheiße -
    bordstein - der puls
    dröhnt in mir - gleich
    zerreißts mich -
    ich werde es tun

    vier
    stacheldraht - immer stachel
    draht - und vater und
    mutter und die geschwister - alle -
    die freunde im dorf - mein
    esel - meine
    ziege - mein motorrad - zum
    schluss diese alte rost
    beule - die cd von michael
    jackson - ich werde ihr
    held sein - meine kameraden -
    und mein schaffell - warum
    kann ich es jetzt
    riechen - papier
    korb grün zebra
    streifen mit ampel
    und da drüben das camel
    plakat - weil ich es tun muss

    drei
    keine arbeit - mein
    stolzes volk - mein
    land - eingemauert -
    eingezäunt - wellblech
    hütten - disteln und
    feigen - und ich werde
    der held sein - ich
    kann nichts mehr
    sehen - es brennt in
    mir alles -
    verschwommen - schleier
    haft - horch - alles
    still - zeit
    lupe allmählich

    zwei
    los ali -
    schneller - wir
    müssen es tun -
    steht plötzlich
    still - wie ein schnapp
    schuss - ein foto - alles
    ist jetzt ganz
    still - mucksmäuschen
    still - helden - held -
    held - mein kommandant
    ist stolz auf mich - er
    wird um mich
    trauern - viele tage -
    vierzig tage oder ein
    ganzes jahr - still - ruhe -
    ruhig - ich weine
    nicht - tränen halt - mir
    ist schlecht - nur keine
    angst - hass - es brennt
    in mir - das blut
    pocht laut - da -
    die haltestelle mit
    den feinden die
    fallen müssen -
    die sterben -
    zerfetzen

    eins
    keine arbeit - der
    esel - das schaf
    fell und meine
    mutter wird wei... -
    sie wird schluchzen und klagen


    null
    ... präzise ...
    grün - dreht
    sich - weiss - weiss -
    weiss gold -
    hell - feuer - schwefel
    gestank - ich
    falle - hölle - himmel
    schaffell - grell

    --- stille - null - null - null - null - n...

    s!ned!


    S!: explosion


    0 0

    webcam winterberg 19-01-2016 - 09.00 uhr


    0 0
  • 01/19/16--12:40: ab - gelichtet ...
  • S!NED!: ab|gelichtet


    ab - gelichtet 
    - mit einem
    fotogenen lächeln 
    auf den lippen
    gekonnt schreitend  - etwas seitlich
    nach hinten verdreht gebeugt 
    und da schießt 
    dann einer ...
     ... das foto:
    kimme korn ran ab
    - gelichtet
    die zeit 
    festgehalten
    der augenblick
    im kasten
    der moment
    verpixelt
    es wird nichts mehr
    so heiß gegessen
    wie es geknipst wird
    ins album gesteckt
    auf facebook hochgeladen
    vielleicht die entdeckung
    der ersten tage
    des neuen jahres
    vielleicht ein meilenstein
    in der karriere  - oder
    von nun an gehts bergab ...
    trocken gerieben
    hinter den ohren
    verknipst ...
    schnapp - tschüss ...

    sinedi

    0 0
  • 01/19/16--21:30: wahrheit - veritas


  •  "quid est veritas? - was ist wahrheit?" ...(joh 18,38)

    ja - augenblicklich ändert sich die gesellschaftliche diskussion "nach köln" - und anderswo - gegen die "linken sozialromantiker" (und sogar angela merkel wird nun so eingeordnet ...), die einfach verschweigen oder drumherum reden, dass es junge männer wahrscheinlich islamischen glaubens mit einem aufenthaltstitel als asylbewerber waren, die vor drei wochen in großer zahl frauen belästigt und beklaut haben. ein bisschen fühle ich mich da vielleicht mitgemeint oder ertappt, dass ich vor lauter "politic correctness" vielleicht diese männergruppe habe zu wenig benannt und gebrandmarkt - und mit den opfern auf der anderen seite vielleicht mich auch nicht explizit genug solidarisiert oder mitgefühlt habe  ... - das kann ich im nachhinein auch nicht wieder gutmachen, wie das aber diese "sozialromantiker"-beschimpfer jetzt tun und einfordern und hämisch "fit-fit-fit" zeigen ...



    wir waren alle - polizei und politik und teile der medien eingeschlossen - so empört, dass wiederum diese rechten dann wohl als"unsoziale oder egoistische realisten" (eben das gegenteil vom linkem "sozialromantiker") zu bezeichnenden akteure sofort pauschalisierten und diese prekäre situation vereinnahmten, um die deutungshoheit dazu zu übernehmen und für sich auszunutzen - um das scheußliche verhalten der extremen oft jugendlichen männer "aus nordafrika", deren anzahl sich insgesamt im promille-bereich bewegt gemessen an der zahl aller tatsächlichen islamischen asylbewerber - eben unisono zu "siehste woll - muslime kann man nicht integrieren - alle grenzen zu - flüchtlinge raus!!!" hochstilisierten (ja: 1 promille von 1.000.000 sind auch schon 1.000)...

    - und erst in dieser reaktion ist es vielleicht zu nicht ganz exakten bewertungen gekommen - die allerdings, das muss man uns "sozialromantikern" zugute halten, bis heute eben so exakt auch noch gar nicht ermittelt sind - fest steht inzwischen, dass auch eine "mindestens 500-köpfige horde grapschender junger männer aus nordafrika" bei genauer "tat-sächlicher" betrachtung rasch zusammenschmilzt - und fest steht auch, dass die meisten jungen grapscher und klauer mit "flüchtlingen" aus afghanistan, syrien und dem irak nichts zu tun haben -  ja selbst nicht mit den "wirtschaftsflüchtlingen" aus den balkanstaaten wie serbien und dem kosovo und albanien - sondern europaweit seit jahren herumvagabundierende kleinkriminelle schnorrer mit oft mehreren identitäten und gefälschten pässen und verschiedenen aufenthaltstiteln in der tasche sind, die von ihren verarmten familien aus ausgebeuteten staaten losgeschickt werden, knete zu beschaffen im kapitalistischen reichen uropa, das gemeinsam mit den usa, russland und china diese nordafrikanischen herkunftstaaten zuvor ausgepresst und dann oft an korrupten und verzweigten familienclans überschrieben hat - im kolonial-imperialistischen größenwahn ...
    ... das uropa, wo an "entwicklungshilfe" seit jahren zum vorteil für die nationalen militärbudgets herumgeknappst*) wird - und altbundespräsident heinrich lübke sagte schon vor über einem halben jahrhundert zu einem abgesandten aus mauretanien: "ich wünsche ihnen eine gute entwicklung da unten" ...
    *)0,7 prozent des bruttonationaleinkommens will jedes land weltweit eigentlich für entwicklungshilfe ausgeben. so haben es die staaten in den milleniumszielen vereinbart. im durchschnitt gaben die oecd-staaten knapp 0,3 Prozent ihres bruttonationaleinkommens aus. deutschland erreicht 0,41 Prozent... Quelle

    und viele "anzeigen" zu der silvester-/neujahrsnacht wurden erst tage danach gestellt - in bielefeld erst nach fast flehentlichen aufrufen in der lokalpresse dazu ... - und ich glaube als unverbesserlicher "sozialromantiker" auch nicht - dass das ausbleiben von anzeigen zunächst geschah wegen unvermögen oder wegen der schockstarre - sondern weil es wahrscheinlich hier und da auch subjektiv betrachtet gar nichts anzuzeigen gab - aber gleichzeitig dann nach und nach anzeigen aus mindestens genau so verwerflichem kalkül gestellt wurden ... - um "der merkel" mal zu zeigen, "wo der hammer hängt" ...

    dieses ganze köln- und nach-köln- und nach und nach um-köln-herum-gehampel ist inzwischen von allen seiten so "toxisch" hochgekocht - dass man nur mit dem ollen pilatus noch fragen kann: "quid est veritas? - was ist wahrheit?" ...(joh 18,38)  ???

    die 999.000 friedlichen meist muslimischen flüchtlinge, die zu den tatzeitpunkten auf ihren feldbetten in irgendwelchen turnhallen lagerten - und die vielleicht ca. 300 frauen, die tatsächlich bundesweit sexuell von dieser besagten gruppe belästigt, begrapscht und beklaut wurden - sie werden instrumentalisiert - und müssen herhalten - für die eine seite und die machenschaften der anderen seiten - je nach dem ... - um ihre nichtschuld und um ihr erlittenes fluchttrauma - und um das erlittene trauma eventueller sexueller gewalt oder herabwürdigung in dieser nacht geht dieses aufgesetzte "mitgefühl" ja gar nicht mehr - da wird etwas ganz anderes abgehandelt - wie der geist, der aus der flasche entfleuchen konnte - und den man nun nicht wieder eingekorkt bekommt ... - 


    und der flaschengeist ist in der orientalisch-muslimischen märchenwelt ein geist (dschinn), der sich gegen ranghöhere geister auflehnt und zur strafe in eine verschlossene flasche eingesperrt wird, aus der er sich nicht allein ohne hilfe befreien kann. er ist jedem menschen (!!!) dann zum dienst verpflichtet, der diese flasche öffnet und ihn befreit - wie in arabischen märchen zum beispiel aus "tausend-und-1-nacht" beschrieben ... 
    - wenn sie verstehen was ich meine - na ja - trotzdem chuat choan - wird schon wieder - nichts wird so heiß gegessen wies gekocht wird ... S!

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  • 01/20/16--03:00: face-to-face ... ?
  • S!: face-to-face 20-01-2016

    ich weiß etwas was du nicht weißt
    und du verschweigst mir etwas
    das gibt viele leerstellen
    blinde flecken - in mir
    und um mich herum
    du schaust mir nicht in die augen
    sondern an mir vorbei -
    weichst meinem blick aus ...
    du musst ein schlechtes gewissen haben -
    oft sind meine gedanken gerastert
    als hätt ich ein brett vorm kopf
    wir sind nicht auf gleicher höhe
    du nimmst mich doch gar nicht wahr
    und urteilst
    über meinen kopf hinweg
    aber das problem ist nicht neu
    da blättert schon die farbe ab ...


    sinedi


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  • 01/20/16--06:12: Karel Appel in Den Haag



  • für mich sind karel appel und auch jean dubuffet die maler real gelebter inklusion ... - beide haben sich nicht gescheut, die bildnisse psychisch erkrankter menschen ("art brut") mit zu ihren vor-bildern zu nehmen aber auch die kunst indigener völker ... - auch um die akademische malweise der ausbildungsstätten wieder zu "verlernen" und zu unterlaufen - um so diese ursprüngliche unverbildete mal- und farbenkraft direkt aufs papier oder die leinwand zu bringen: kunst - wie sie ursprünglicher und direkter nicht sein kann ...

    click here

    Karel Appel ist international gesehen vielleicht der berühmteste niederländische Künstler der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. 2016 jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal. Zeit für einen neuen frischen Blick auf ein Œuvre, das viele noch mit den Fünfzigerjahren und der Künstlergruppe CoBrA assoziieren, das sich aber über mehr als sechs Jahrzehnte erstreckt. In der großartigen Retrospektive wird CoBrA somit nur eines der Aspekte im Werk Karel Appels sein, das aus vielen und überraschenden Blickwinkeln neu beleuchtet wird. Behandelt werden u.a. seine frühe Faszination für Kunst psychisch Kranker, seine Experimente mit verschiedenen Stilen und seine eigenen, manchmal fast abstrakten Interpretationen klassischer Themen wie Akte, Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Die Ausstellung im Gemeentemuseum ist das Kernstück einer breiten internationalen Wiederentdeckung von Karel Appel, in deren Folge auch Ausstellungen in Paris, London und Washington organisiert werden.

    Das Gemeentemuseum Den Haag zeigt mit 67 Gemälden, 12 Skulpturen und mehr als 60 Zeichnungen, dass Karel Appel mehr war als ein CoBrA-Künstler und ein Maler mit einem flamboyanten Image. Behandelt werden u. a. seine frühe Faszination für Outsider-Art, seine Experimente mit verschiedenen Stilen und seine sehr eigenen, manchmal fast abstrakten Interpretationen klassischer Themen wie Akte, Porträts, Landschaften und Stadtansichten. Das Gemeentemuseum Den Haag hat eine lange Tradition mit Karel Appel. Das Museum hat schon zuvor wichtige Ausstellungen organisiert und der Künstler schenkte dem Museum 1983 und 2002 viele Zeichnungen. Die Retrospektive markiert aufs Neue die besondere Verbundenheit.

    Katalog 
    Zur Ausstellung erscheint auf Englisch ein eindrucksvolles Nachschlagewerk über Karel Appel, das vom Verlag Walther König in Köln herausgegeben wird. Neben Texten von Rudi Fuchs, Klaus Ottmann und Dr. Franz-W. Kaiser umfasst das Buch auch ein Interview mit dem Kunstkritiker Michel Ragon, einem der letzten Zeitzeugen aus der CoBrA-Zeit in Paris. Dank neuer Forschung enthält das Buch, neben einer ausführlichen Chronologie, auch das berühmte, umfassend aktualisierte Kontramanifest von Karel Appel. 



    Die Ausstellung wurde unter anderem dank der Karel Appel Foundation ermöglicht.

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    click here






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    S!NED!art: die kalligraphie gottes i





    Die ganze Schöpfung ist die Schönschrift Gottes,
    und in seiner Schrift gibt es nicht ein sinnloses Zeichen.
    Der Schriftzug der Meteore am Himmel
    und die Spur der Kriechtiere im Sand,
    der Flug der Zugvögel in den Herbstnächten
    und der Weg der Sonne durch die Wendekreise,
    die Jahresringe im Stamm einer Zeder
    und die Schlangenlinien der Flüsse in einer Luftaufnahme,
    alles sind Zeichen, die uns Botschaften übermitteln. 
    Wir müssen nur verstehen, sie zu lesen. (...)


    S!NED!art: kalligraphie gottes ii


    S!NED!: kalligraphie gottes iii
    Und wir selbst 
    sind ebenfalls Zeichen Gottes.
    In jedem einzelnen von uns
    ist diese göttliche Schrift eingegraben, unser ganzes Sein ist eine Mitteilung und Botschaft Gottes. Wir sind hineingestellt in diese Schöpfung, 
    die ganz Mitteilung ist,
    als die reinsten und schönsten Worte Gottes.
    Wir sind Gottes Ebenbild. (...)

    Gott ist im Innersten allen Seins, 
    und er ist auch in uns.


    Ernesto Cardenal (* 20.1.1925)

    Nicaraguanischer Poet, Theologe und Freiheitskämpfer




    Ernesto Cardenal

    Anregung aus: WELTVERBUNDEN LEBEN - Reich-Gottes-Impulse für jeden Tag 2016 - S. 21
    ***************************************************************



    Die Signaturenlehre ist die Lehre von den Zeichen in der Natur, die als Merkmale auf Ähnlichkeiten, Verwandtschaften und innere Zusammenhänge hinweisen. Analogien bestehen demnach zwischen Form, Farbe, Charakter, Geruch, Geschmack, Standort, Entstehungszeit, Farben, humoralpathologischen und astrologischen Zuordnungen und vielen weiteren Aspekten. Die Signaturenlehre beruht auf einem kosmischen Denken in Entsprechungen (universale Sympathie bzw. Mikrokosmos-Makrokosmos-Lehre) – eine Bohne habe eine Heilwirkung bei Nierenleiden; die Form der Walnuss prädestinierte sie für Behandlungen des Gehirns – und ist als typische Denkform nicht-naturwissenschaftlicher Welterklärungsmodelle weltweit zu finden. Als Prinzip herrscht sie in der Mehrzahl traditioneller Heillehren, die solche Kosmologien als Rahmen voraussetzen.








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  • 01/21/16--04:49: Welt-Knuddel-Tag
  • HEUTE IST 
    WELT-SCHMUSE-UND-KNUDDEL-TAG

    und jeder tag sollte knuddel-tag sein ...




    ich finde, dieses 2-min.video sollte man in wildbad kreuth auf großleinwand einspielen den dort versammelten csu-genossen - halt: genossen sagt man da nicht - vielleicht: bazis ... - man sollte es in brüssel vor jeder sitzung zur pflichtveranstaltung machen ...
    - oder in den zelten der taliban- al qaida - is-dschihadisten ... - in der türkei dem herrn recep tayyip erdoğan, bevor sich etwas neues gegen die kurden ausdenkt - oder herrn netanjahu in der knesset, bevor gegen die palästinenser poltert ... - sooooovieeel zeit muss sein ....

    oder in warschau sollte man dieses video vorführen der neuen polnischen regierung - in österreich an den grenzen zu den balkanstaaten - man sollte es herrn orbán himself schicken, mit der bemerkung, seine vorfahren seien sicherlich auch migranten gewesen (z.b. aus belgien, luxemburg, frankreich ...) wirtschaftsflüchtlinge, die in ungarn land anbauen wollten und dazu angeworben wurden von den damaligen grundherren ... - oder sich auch bei nacht und nebel auf den patt machten ... - man sollte es immer vor der tagesschau zeigen statt der börsennachrichten - also ich biete das hier an, kopiere sie es sich für ihr handy und ihr smartphone und ihr tablet, und schauen sie es sich an vor der unterredung mit dem chef und vor der nächsten klassenarbeit und der nächsten zeugnisklausur - und nehmen sie selbst wieder jemanden in den arm ... - und wenn es ihr schmusebär ist ... - - einfach mal innehalten, schnauze (hin)halten ... - und in eine neue rolle schlüpfen ... - das wäre doch prima .. 

    wenn sie verstehen was ich meine - 
    und chuat choan - 
    und viele drückeliebs - 
    wird schon wieder ... S!


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    ... keiner macht mich mehr an ...
    ... keiner macht mich mehr an ... - ganz "feuer & flamme"



    da ist zunächst dieser satz - geklaut aus der "ehrmann-werbung" - passt ja gut zu einem neuen header-bild mit dem brennenden feuerzeug ... - aber mir ist dann auch diese "zweideutigkeit" beim installieren klar geworden: "niemand entzündet/entflammt mich mehr als dieses blog" - vs. "niemand hat mir (mehr) etwas zu sagen" - mich macht niemand mehr an - mir spuckt niemand (mehr) in die suppe ...

    - beide lese- und sinn-versionen sind als überschrift für ein blog doch sehr weitreichend und vielversprechend: auf der einen seite diese gewissheit: hier ist "im moment" (nunc|hic - im augenblick -jetzt|hier ...) etwas an kultur, inspiration, spiritualität, kunst und leben, das mich anstachelt zum weiterdenken - dem ich vielleicht nachgehen werde: ein fingerzeig ... - und gleichzeitig auf der anderen seite, diese fast anarchistisch zu nennende gewissheit, mir - also dem autor - redet niemand rein, ich kann hier machen was ich will, von außen versucht mich (noch ...?) niemand zu beeinflussen ... - ist das nicht herrlich - da bin ich ganz "feuer & flamme"... ??? - und der satz passt auch so gut zum gestrigen "knuddel-tag" - zum immerwährenden "welt-knuddel-tag" ... - ja - und dann überhaupt das brennende feuerzeug als metapher für "feuer und flamme" - denn manchmal "brennen" sich thesen direkt ein ins gedächtnis - oder bilder - werden so zu "ikonen" und hängen sich in unsere innere galerie...

    - und das ist mein versprechen - das ich zu halten gedenke, so lange meine finger in das keyboard kloppen können und meine kamera klickt und mein fotobearbeitungsprogramm funktioniert ... - ich hoffe, sie haben hier auch so viel spaß daran - wie ich ...

    ja - im nachhinein - muss ich ja regelrecht dankbar sein, hier kein tabu brechen zu müssen, weil es gar kein tabu gibt - außer recht und ordnung - vielleicht (law & order) ... manche bilden sich tabus nur ein - um sie dann lauthals zu brechen - und um sich so als mutig, als besonders "gegen-den-strom-schwimmend" darzustellen: ja - und dann hab ich aber ... - ich meine - eigentlich - das weiß ich - sagt man das aus diesem "political correctness"-empfinden heraus nicht - aber dann hab ich es doch gesagt - mein gott, was bin ich mutig ... die "linke feministin" margarete stokowski schreibt dazu in ihrer kolumne in spiegel-online - bzw. "haspelt" sich da dazu einen ab ... -

    Felix Nussbaum: Das Geheimnis | 1939, Öl auf Leinwand - © akg-images/VG Bild-Kunst | republik-online.at
     ich werde hier in meinem blog immer meine wahrheit sagen - und ob das die wahrheit anderer ist, ist mir ziemlich schnurzpiepegal ... und meine wahrheit ist aber auch nur meine subjektive wahrheit - eine wahrheit unter vielen millionen anderer vielleich gegensätzlicher wahrheiten - denn die einzige wahrheit - die objektive wahrheit - gibt es nicht ... paulus fragt jesus bei dessen verurteilung - wie gesagt - in johannes 18,38: "was ist wahrheit?" -

    und im apokryphen nikodemusevangelium aus dem 5. jahrhundert wird der dialog zwischen pilatus und jesus dazu in den „pilatusakten“ deutlich ausgebaut, so dass pilatus auf seine frage eine antwort erhält: „da erwiderte ihm jesus: ‚die Wahrheit stammt vom himmel.‘ ["himmel" meint neumodern: das gewissen - die stimme und richtschnur gottes in mir ... - also meine wahrheit, wie sie mir gegeben ist - vonwo-weiß-woher] ... und pilatus darauf: ‚gibt es auf erden keine wahrheit?‘ darauf jesus zu pilatus: ‚du siehst doch, wie die, welche die wahrheit sagen, von den irdischen machthabern gerichtet werden.‘“ ...

    ... und die rufe "lügenpresse" bei pegida und afd ... ???: alle können nur die von ihnen subjektiv empfundene "wahrheit" transportieren und aufnehmen ... - und wenn die gelesene, gehörte oder gesehene und gedeutete subjektive "wahrheit" der anderen nicht mit der eigenen übereinstimmt oder gar konträr ist, empfindet man diese information schlichtweg als "lüge"... - in wirklichkeit sind das nur verschieden gedeutete und empfundene info-päckchen, die man nicht überein bekommt, weil man selbst etwas zurechtbiegen will, denn eine "objektive" wahrheit gibt es schlichtweg nicht ...  - jeder "manipuliert" sich seine subjektive "wahrheit" zusammen ... !!! ich glaube letztlich, ich unterhalte das blog, um dich an meiner wahrheit teilhaben zu lassen - und du liest in diesem blog, um deine wahrheit zu vervollständigen - zu ergänzen - zu finden ... - bestätigt zu bekommen ... - oder deine haltung dazu ... so wie auch ich für die hier kundgetane meinung recherchiere - hier & da - und das netz und mich dazu erforsche ... - allerdings mit meinen ausgangspunkten, die meine biografie und meine identität bestimmen ...

    nicht sehen, nicht hören, nicht reden - war gestern -
    sinedi-blog "nunc|hic" - "keiner macht mich mehr an" - "ich bin ganz feuer & flamme" - ist heute ...

    - wenn sie verstehen was ich meine 
    - und: chuat choan 
    - wird schon wieder 
    - nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird ... S!


    die wahrheit liegt oft genug direkt dahinter ....

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  • 01/22/16--12:52: gute nacht | licht
  • S!art: gute nacht | licht





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  • 01/23/16--01:31: Schönes Wochenende -
  • ... möge der blitz euch nicht ins eis fahren ...


    0 0


    click here: power of global trade - dhl
    Ich glaube immer noch an die biblische Vision vom Garten Eden. Ich vergleiche diesen
    Garten immer wieder mit unserem Planeten. Und ich sehe, wie wunderschön dieser
    Planet ist. Im Garten Eden wurden wir zu den Treuhändern ernannt, unsere Aufgabe war
    es, diesen Garten zu pflegen, damit er uns vollständig mit Freude füllen könne und
    Erfüllung gebe auf dem Weg durch die Erfahrungen des Lebens. Ich halte es für absolut
    möglich, dass wir diesen Garten Eden überall dort erschaffen können, wo wir sind. 

    Wangari Muta Maathai


    wangari muta maathai | takingrootfilm.com | interactive.wxxi.org


    Wangari Muta Maathai(* 1. April 1940 im Nyeri District, im Abschnitt Tetu im Dorf Ihithe; † 25. September 2011 in Nairobi) war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin, Politikerin und seit 2002 stellvertretende Ministerin für Umweltschutz.

    Im Jahr 2004 erhielt die Umweltaktivistin, die in zielstrebiger Förderung von afrikanischer Frauenpolitik die beste Vorbeugung gegen Wasser- und andere Umweltschäden sah, als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis.

    Gründerin des Aufforstungsprojekt "Green Belt Movement" (Grüngürtel-Initiative) in Kenia ...


    S!: garten eden rot





    vor lauter diesseitigkeit und alltäglich hektischer geschäftigkeit vergessen wir oft das sensible raumschiff, auf dem wir durch das all schweben ...: seit zig millionen jahren - und wie wir darauf angewiesen sind, dieses raumschiff - unsere erde - zu hegen und zu pflegen ... - 
    um einmal den standpunkt zu verändern, habe ich das werbevideo oben von dhl zum anclicken hierzu verlinkt - es zeigt uns im sinkflug auf diese mutter erde ihre ganze wahrhaft göttliche schönheit aber auch in ihrer ganzen zerbrechlichkeit - undzeigt uns unsere winzigkeit auf: gott hat uns das alles so "zur vorübergehenden nutzung immer wieder neu überlassen" ... ich weiß nicht so genau, ob wir uns bisher als gute treuhänder von generation zu generation bewährt haben - auf alle fälle sind wir momentan dabei, uns den ast abzusägen, auf dem wir sitzen: wir alle ... - 
    und bei jeder durch uns selbst verursachten katastrophe und unstimmigkeit und jedem krieg und jedem genozid zeigen wir in den himmel und klagen an: oh gott - warum hast du uns das angetan - wie konntest du das zulassen - und dabei haben wir ja einseitig  - nicht in stillem einvernehmen - längst diesem gott die zusammenarbeit aufgekündigt - und meinen ohne ihn auszukommen - wir haben ja selbst das heft in die hand genommen und machen alles viel besser als er ... und trotzdem schippert er uns treu weiterhin durch dieses all und hütet uns und all seine mittlerweile 8 milliarden kinder, wenn wir es nur erkennen und zulassen würden - und dabei wissen wir ja: wenn wir mit dem einen zeigefinger vorwufsvoll auf gott weisen und ihm die verantwortung zuschieben wollen, zeigen mindestens drei finger auf uns zu zurück ... - machen wir also das beste draus: händeln wir treu dieses mutterschiff erde - und hüten und pflegen es ... - und sagen - trotz allem - danke für die "fahrt" bis jetzt ... S!

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    Anregung aus: WELTVERBUNDEN LEBEN - Reich-Gottes-Impulse für jeden Tag 2016 - S. 24

    S!: garten eden grün


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  • 01/25/16--11:52: neues vom hexer - banksy

  • draufgesprayt


    Banksy-Graffito in Calais: 
    Steve Jobs, Sohn eines Migranten


    Neues Graffito von Banksy in Calais: Jobs flieht




    Ein Apple-Rechner in der Hand, ein Müllbeutel auf dem Rücken: Banksy hat ein neues Graffito geschaffen, das auf die Herkunft von Steve Jobs' Vater hinweist, der syrischer Migrant war. Er kommentiert so die Flüchtlingskrise.

    Er provoziert mit seiner Kunst - und weist immer wieder auf Missstände hin: Nun hat der Street-Art-Künstler Banksy mit einem Graffito an der Wand eines Camps für Flüchtlinge in Calais Stellung zur Flüchtlingskrise bezogen. Darauf ist ein geduckter Steve Jobs zu sehen, der einen Apple-Computer in der Hand trägt und einen Müllbeutel auf dem Rücken, vielleicht auf der Flucht.

    Wie der "Guardian" berichtet, äußerte sich Banksy in einem seiner raren Statements zu dem Graffito: "Wir werden oft dazu gebracht zu glauben, Migration belaste die Ressourcen des Landes, aber Steve Jobs war der Sohn eines syrischen Migranten." Und weiter: "Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt - und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde." Jobs' biologischer Vater, Abdulfattah "John" Jandali, war nach dem Zweiten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten emigriert.

    Das Graffito wurde an eine Wand des Camps für Flüchtlinge in Calais gesprüht, das "Dschungel" genannt wird und zu einem Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik geworden ist. Das neue Werk ist Teil einer Reihe von Graffiti und Aktionen des Künstlers, die die gegenwärtige Lage von Flüchtlingen im Fokus haben: Während eines Aufenthalts in Calais besprühte Banksy mehrere Wände rund um den französischen Hafen mit ähnlichen Motiven.

    Im Sommer hatte Banksy in seinem "Dismaland", einer Parodie auf die Disney-Freizeitparks, überladene Miniatur-Flüchtlingsboote präsentiert. Die Reste des inzwischen geschlossenen Anti-Vergnügungsparks werden weiterverwertet - als Bauholz für Flüchtlingsunterkünfte.

    skr

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    Graffito in London: 
    Banksy kritisiert Tränengaseinsatz gegen Flüchtlinge


    Banksy-Graffito in London : Angelehnt an die Figur der Cosette

    Das als "Dschungel" bekannte Flüchtlingslager in Calais ist berüchtigt - hier soll die Polizei Tränengas eingesetzt haben. Jetzt hat der britische Künstler Banksy die Zustände mit einem Grafitto kommentiert.

    Der britische Street-Art-Künstler Banksy hat mit einem Graffito die Flüchtlingskrise kommentiert. Das Werk an der französischen Botschaft in London ist an das Poster des Musicals "Les Misérables" angelehnt. Es zeigt die Figur Cosette vor einer französischen Flagge - allerdings in Wolken aus Tränengas und mit Tränen in den Augen. Ein Barcode links unter dem Graffito verlinkt auf ein YouTube-Video,  das eine Polizeirazzia in dem als "Dschungel" bekannten Flüchtlingscamp im französischen Calais am 5. Januar zeigt. Banksys Pressesprecher bestätigte die Echtheit des Graffitos.

    Erst im Dezember hatte Banksy in Calais ein Graffito geschaffen, das Steve Jobs zeigte; mit einem Apple-Rechner in der Hand und einem Müllbeutel auf dem Rücken, scheinbar auf der Flucht. Mit dem Verweis auf die Migrationsgeschichte von Jobs' Familie - sein Vater stammt aus Syrien - thematisierte er die Flüchtlingskrise. "Apple ist das profitabelste Unternehmen auf der Welt - und es existiert nur, weil ein junger Mann aus Homs reingelassen wurde", sagte Banksy damals.
    Im vergangenen Sommer stellte Banksy im "Dismaland", einer Parodie auf die Disney-Freizeitparks, überladene Miniatur-Flüchtlingsboote aus. Die Reste des inzwischen geschlossenen Anti-Vergnügungsparks werden weiterverwertet - als Bauholz für Flüchtlingsunterkünfte.

    mka/AP


    oft schon habe ich hier im blog bezug genommen auf die werke von banksy, diesem street-art-phänomen, das eigentlich unsichtbar ist - dessen werke aber die presse regelmäßig abdruckt ...
    banksy ist mir deshalb sympathisch, weil die aussage seiner werke zumeist mit meiner meinung übereinstimmen ... ... und banksy lehnt die ganz große vermarktung einfach strikt ab, denn für seine werke würden einige kunstliebhaber bestimmt tief in die tasche packen ... S!


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    Video-Still aus dem Beitrag von der WDR-Lokalzeit OWL v. 09.10.2014: Blumen am eingeebneten Familiengrab KRONSHAGE - der letzten Ruhestätte Ernas ... 
    (Video: auf das Bild clicken ...- und die Lautstärke einstellen ...)


    Der Tag des Gedenkens
    an die Opfer
    des Nationalsozialismus
    am 27. Januar

    ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

    Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus: „Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden.“

    Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes.

    In seiner Proklamation führte Herzog aus:
    „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

    In der Bundesrepublik wird an diesem Tag an öffentlichen Gebäuden Trauerbeflaggung gesetzt. In
    vielen Veranstaltungen wie Lesungen, Theateraufführungen oder Gottesdiensten wird bundesweit die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wachgehalten.

    Im Bundestag findet eine Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.


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    Gedenken bewahren -  (hier clicken)

    ERNA KRONSHAGE - 484-Tage Martyrium eines NS-"Euthanasie"-Mordopfers


    BILDER & DOKUS -
    Fotoalbum zum Blättern -
    zum 484-Tage-Martyrium von Erna Kronshage

    click here





    Stolperstein zur Erinnerung an meine Tante Erna Kronshage in Sennestadt - 

    Die Erinnerungs- und Gedenkkultur wird andernorts auch anders gesehen - lesen Sie hier einen Beitrag zur Diskussion um die Stolpersteine - ausgerechnet in München ...



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    Presse-Beitrag im Internet - auf nw.de


    http://www.nw.de/lokal/bielefeld/sennestadt/sennestadt/20628623_Gedenkblog-ueber-das-Schicksal-von-Erna-Kronshage.html


    click here



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    Coucou Bazar (Detail), 1972-1973, Installationsansicht, Collection Fondation Dubuffet, Paris, Foto: Les Arts Décoratifs, Paris/Luc Boegly, © 2015, ProLitteris, Zurich

    vor in paar tagen schon habe ich zu einer ausstellung von karel appel in den haag geschrieben: karel appel und auch jean dubuffet sind für mich die maler real gelebter inklusion ... - beide haben sich nicht gescheut, die bildnisse psychisch erkrankter oder geistig behinderter menschen ("art brut") mit zu ihren vor-bildern zu nehmen aber auch die kunst indigener völker ... - auch um die akademische malweise der ausbildungsstätten wieder zu "verlernen" und zu unterlaufen - um so diese ursprüngliche unverbildete mal- und farbenkraft direkt aufs papier oder die leinwand zu bringen: kunst - wie sie ursprünglicher und direkter nicht sein kann ...



    und auch bei ausstellungshinweisen nun auf jenen jean dubuffet direkt in heidelberg und basel ist dem wenig hinzuzufügen - und die ausstellungs-tour ab heidelberg führt über die wiege des "art brut" ("art brut" = "rauhe/rohe kunst"- nichtakademische kunst der unverbildeten außenseiter und hospitalinsassen)  - der sammlung des arztes prinzhorn, der in den 20er-/30er jahren des vergangenen jahrhunderts faszinierende bildnisse in seinen wirkungsstätten sammelte, die prinzhorn dann auch therapeutisch als seelenarzt, als psychiater, deutete und der jeweiligen krankengeschichte zuordnete ...

    dürre landschaft - vielleicht eine der "vor-bilder"
    dubuffets - 

    siehe video zum "jardin d'email" unten - 
    foto: reuters - 
    als dubuffet in den 50er jahren diese werke in heidelberg zu gesicht bekam, beurteilte er sie unvoreingenommen als künstler: ihre dynamischen scripturen, die oft dreidimensionalen oder plastisch erhabenen malhintergründe und skulpturen, die kritzeleien und einkerbungen in mauern und zellenwänden, die für keith haring und jean-michel basquiat dann später zu inkunabeln der street art und des graffiti wurden ...

    für ganz bestimmte heute moderne und alltäglich uns begleitende kunstformen (jazz, rappermusik, elektronische musik, street art, graffiti, tanz, theater z.B.) wurden so von dubuffet entscheidende weichen gestellt - aber auch als "fortführung" und "re-integration" des französischen "surrealismus" (die "unbewusste" kunst, die fetisch und traumsymbol in den mittelpunkt stellte).

    dubuffets art-brut-sammlung wird heute in der collection de l'art brut in lausanne verwahrt - die schweiz war von daher schon immer ein hort für diese kunstrichtung - die nun wiederholt von der fondation beyeler in basel aufgenommen wird ...

    ... - um so auch die weitere künstlerische entwicklung dubuffets nach der begegnung mit der prinzhorn-sammlung in heidelberg in einer umfassenden retropesktive darzustellen: hier wird der mensch zur landschaft - und die landschaft trägt vielleicht einfach mal ein menschliches kritzelgesicht ... - ein spiel mit motiv, form und farbe ...




    dubuffet jedenfalls hat einen erfolgreichen angriff auf die akademisch verbildete "kunst" gefahren, auf die "ästhetik" des "goldenen schnittes" vielleicht und hat kunst aus diesen erstarrten rahmen herausgezwungen - hinein ins leben: in die begehbare skulptur, in die moderne musik und dem rap, ins kritzelgraffiti usw. - und so eine brücke geschlagen zu den ersten kunstfigurationen der menschheit überhaupt - als alle menschen künstler waren - dass es so seine rauhe/rohe "art" hatte: bis hin zu den höhlenmalereien und kritzeleien der urzeit - seitdem die kunst zum menschen gehört, zu allen menschen - zu allen zeiten - in allen kulturen und lebensäußerungen ... - danke ... S!

    video-still aus dem aspekte-video oben

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    S!NED!video zum "jardin d'email" im außengelände des kröller-müller-museums otterlo in den niederlanden:


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    S!NED!art: der besuch der blauen putte - fast vier wochen "nach köln" - 28-01-2016



    just als ich gehen wollte
    kam von links oben
    direkt aus der sonne
    ein flatterndes etwas 
    und setzte sich auf die
    brüstung aus metallrohr
    da - wo der rost schon genagt hatte
    und aus den verblendeten
    augenwinkeln sah ich silhouettenhaft
    dieses blaue engelsgesicht
    in sich ruhend und friedlich
    fast hätte ich "achtsam" gesagt
    was willst du, stottert ich vor schreck
    ist es etwa schon so weit ... ???
    wenn du verstehst was ich meine ...
    nee nee - beruhigte mich die putte
    sei guten muts - denn dir ist heute ...
    ... (der rest ging 
    im lärm eines düsen-jets unter)
    ... und das habt zum zeichen ...
    und bückte mich - und hob es auf ...
    und ward im nu heilfroh

    sinedi

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    wissen sie - man muss diesem wahnsinn etwas entgegensetzen - und das wirksamste mittel ist ebenfalls wahnsinn zu produzieren: das haben die surrealisten und dada-leute und der deutsche informel damals nach den beiden kriegen auch so gemacht ... - und heute - heute tobt auch ein krieg - aber wir merken es nicht mal:

    da geht eine jugendbetreuerin mit vier jungen männern am fuße der externsteine spazieren - wohin sie mit dem bulli einen ausflug gemacht hatten ... - "werden sie etwa bedroht von diesen lümmels ... ???" rief ein "aufmerksam-umsichtiger" spaziergänger "mit zi(u)vi(e)lcourage" ihr zu ... 

    - nein nein, sagte die junge frau und lachte - wir machen ja nur einen ganz normalen ausflug zu den externsteinen - was sollen wir denn sonst den ganzen tag machen ... ??? die jungen männer haben ja eine gewisse residenzpflicht und arbeiten dürfen sie nicht, solange ihr asyl-anerkennungsverfahren läuft - und schweinefleischlos gegessen haben wir eben in der heimunterkunft - in der kantine ...


    aber da hatte der "aufmerksame" spaziergänger längst sein handy gezückt und die 110 gewählt - und einen "anscheinend sexuellen übergriff" gemeldet - und dann das handy wieder zu seiner tränengaskartusche in die manteltasche gesteckt ... 


    (dies ist keine "geschichte" - und auch kein märchen ... sondern so oder ganz ähnlich hat es sich tatsächlich hier im ostwestfälischen an den externsteinen zugetragen - dabei sagen die esoteriker, die "externsteine" seien ein ort der kraft" - ...hier clicken!!!) ...


    es ist krieg hinnieden - wahnsinn - und die zeit wird jetzt neu eingeteilt - es heißt nicht mehr vor christus oder nach christus - oder vor dem weltkrieg oder nach dem weltkrieg - oder nach 9/11 ... - kennedy-mord - martin luther king - nee nee - 
    jetzt wird die zeit eingeteilt nach "vor köln" und "nach köln" ...
    wenn sie verstehen, was ich meine - da kann es einen fast nicht mehr chuat choan - und ich weiß nicht ob es wieder wird - und manches wird tatsächlich so heiß gegessen wie es gekocht wird - und noch viel heißer ... - tschüß kleine putte - S!



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    karikatur aus der neuesten ZEIT
    Schabowski-Zettel wieder da - und Angela Merkel kann ihn gut gebrauchen ... - 
    Anmerkungen zu einer Karikatur

    Weltgeschichte auf sehr dünnem Papier

    Stand: 16.04.2015 12:39 Uhr


    schabowskis zettel - geschichte auf papier
    "Das trifft . . . nach meiner Kenntnis . . . ist das sofort, unverzüglich." Mit dieser Erläuterung zur neuen Reiseregelung löste Günter Schabowski am 9. November 1989 den Fall der Mauer aus. Der Sprechzettel Schabowskis war lange verschollen. Nun ist er wieder da.

    Es ist ein dünnes, sehr dünnes Blättchen liniertes DDR-Papier. Darauf ein fast unleserliches Gekrakel von schwarzem Kugelschreiber, hier und dort rot unterstrichen. Und ganz unten die Notiz: "Verlesen Text Reiseregelung". Der Sprechzettel von SED-Politbüro-Mitglied Günter Schabowski ist eine "Gelenkstelle der Weltgeschichte", so jedenfalls sieht es Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn, auf dessen Schreibtisch die "Gelenkstelle" nun liegt. Für 25.000 Euro hat das Museum den Zettel, der seit 1991 als verschollen galt, von einem Bekannten Schabowskis erworben.

    (tagesschau.de)




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    standardfoto mit immer wieder neuer ausstattung, kostüme und requisite ... - foto nach © kay nietfeld/DPA | SPIEGEL.de
    (der schatten vorn ist nicht etwa der erhobene linke arm der kanzlerin - sondern eine an der einigung vorbeifliegende friedenstaube: in der nacht sind aber alle katzen grau - und weiße friedenstauben eben schwarz ...)



    »You can get the boxer out of  the ghetto, but not the ghetto out of the boxer.« - 
    So was gilt neuerdings auch in der Politik: 
    »Du kriegst die Frau aus dem Pfarrhaus, aber du kriegst das Pfarrhaus nicht aus der Frau.«














    es ist fast immer das gleiche ritual - der regisseur benutzt immer das gleiche drehbuch - und jedem der schauspielernden akteure auf den brettern, die die welt bedeuten, hängt seine "ureigene" aber ewig gleiche kasperle-rolle sicherlich schon längst zum halse raus: egal - ob tarifverhandlungen, pilotenstreik-abwendungsverhandlungen, umweltverträge, regierungskrisen aller art - mistverständnisse - missverständnisse - mir nichts dir nichts: all dieses zeugs wird jeweils in der nacht verhandelt von diesem lichtscheuen gesindel - zu nachtschlafenden zeiten fängt man ja zumeist erst an miteinander zu sprechen - zu "verhandeln" - "zäh miteinander zu ringen" - so will man uns das wenigstens vorgaukeln ... (längst haben die unterhändler und büro-teams zu ganz normalen arbeitszeiten ohne jede nachtarbeitsaufschläge einen kompromiss gefunden - und den durchtelefoniert - und der liegt bereits längst paraphiert im safe ...

    da hat der DPA-reporter "zufällig" gleich ne serie geknipst - und die friedenstaube ist weiter geflogen in die schwarze nacht: foto nach © kay nietfeld/DPA | stern.de



    ja - dieses persönliche "miteinander ringen" - auf deubel komm raus - das ist natürlich nur politshow bzw. politposse: mit video-zuschalte und konferenzschalte - und mit skype - könnte man sich zu normalen arbeitszeiten sogar tat-sächlich in die augen schauen - und viel fahrgeld und flugbenzin einsparen - und nachtaufschläge für die fahrer, für die security, für staatssekretäre und ihren jeweiligen büro- und zuflüsterer-apparaten - und all den schillernden lobbyisten, die eigentlich in der lobby hin und her flanieren müssten - oder eben auch mal gerade schon längst telefoniert haben - und alles klar machen: den neuen erhöhten wehretat, neue gelder für die gebeutelten bundesländer - wegen ... - ach sie wissen schon ... - und mehr geld für die bundespolizei - und da muss der wolfgang (schäuble) erst mal schlucken - der ist als einziger live zugeschaltet (wegen seines handicaps) ...

    - und laufend werden die neuesten detaillierten zahlen von infratest und der forschungsgruppe wahlen und emnid sondiert und abgeglichen: wie komme ich an - welcher #shitstorm läuft wo gegen wen gerade ... - und - wie war ich - wie bin ich - wie komme ich an - wo komme ich her - wo gehe ich hin - was soll ich wollen - was passt gut ins gesamtbild - was lass ich lieber - ich weiß nicht mehr was ich eigentlich will - was sind meine ureigensten stärken - wenn du verstehst ... - wie steht's mit meinen frauen und mannen in der partei - also ich werde auch nicht mit der afd - und das hatten wir ja damals auch: erst bei den grünen - dann bei den linken - bei den rechten sowieso schon immer - (ach wie siehts eigentlich aus mit dem npd-verbot - ich meine, jetzt wo du's sagst ... ???) -  und jetzt mit der afd wieder der gleich zirkus:  reden ist silber - schweigen ist gold ... - vor sich hin brüten kommt immer gut an - wir reden zu viel und zuviel - wegducken - auch mal die schnauze halten - schluck runter ... - also eher macht die spd mit der linken - als wir mit der afd - das glaub ich aber ...

    da - da schau mal - es hat geblitzt: da - da unten hat uns einer fotografiert hier oben - wahrscheinlich dieser dpa-nietfeld, der hat jetzt seinen termin für uns hier oben am fenster - der hat das mit dem presseamt so abgesprochen ... los wir gehen jetzt mal hier vom großen fenster ne zeitlang weg - und in ca. 36 minuten haben zwei von uns sinnierend die hände in den taschen - und du angela, schreitest wildgestikulierend auf und ab - natürlich vor dem fenster - und steck das der presse - dass die dann wieder fotografieren - hahaha - ich glaube, dann ist REUTERS dran - und die wollen das so haben mit den wilden gesten und so ...

    warum schreiben die immer "nacht-sitzungen" in unsere drehbücher ... - und warum verkünden wir immer nacheinander - so ab gegen 03.38 ff. uhr den "durchbruch" nach "zähen verhandlungen" - und das ist ja so bei einer triade: wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte ... - nicht wahr genosse gabriel ... - aber vorsicht - wenn du dich gleich mit angela - freut sich der horst - und wenn du mit dem horst - freut sich die angela ... - aber ... - mein gott - das könnte man doch auch tagsüber bereden - aber dann schlafen eben zu viele foto-journalisten noch - wegen dieser ewigen nachtsitzungen ... - raute hin - raute her ...

    wenn sie verstehen, was ich meine - 
    und chuat choan - 
    früher war auch nicht alles besser ... S!


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    p.s.: den boxer-spruch mit dem ghetto habe ich heute in der ZEIT gelesen ....


     

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